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Frage zu Stammkapital bei GmbH

Alles über die GmbH, Fragen und Probleme, Gründung, Haftung, Geschäftsführer, Gesellschafter.

Frage zu Stammkapital bei GmbH

Beitragvon Benni90 am 06.06.2017, 14:17



Guten Tag,

fiktive Frage: Max Mustermann will eine GmbH Gründen mit der Hälfte des Stammkapitals (12.500€), er hat auf seinem Privaten Konto 12.600€, da die Notar- und Gerichtskosten auf jeden Fall mehr als 100€ kostet, wäre er dann schon Insolvent wenn die Einlage unter 12.500€ rutscht? Er hat auf seinem Privaten Konto die restlichen 12.500€, will sie aber noch nicht sofort auf das Firmen Konto einbezahlen.

Danke für die Beantwortung meiner Frage.
Benni90
 
Beiträge: 16
Registriert: 15.01.2015, 22:47

Re: Frage zu Stammkapital bei GmbH

Beitragvon riese am 07.06.2017, 14:20

Hallo Benni,

bevor Du Dich mit dem Gedanken trägst, Geschäftsführer einer GmbH zu werden, solltest Du erst mal einen Buchführungskurs belegen.

Durch Betriebsausgaben wird das Stammkapital nicht verändert. Es bleibt bei dem Betrag, der ins Handelsregister eingetragen ist. Verluste würden als Verlustvortrag separat vom Stammkapital auf der Passivseite der Bilanz im Auswertungspunkt "Eigenkapital" erscheinen.

Das Eigenkapital selbst kann nicht negativ werden. Ggfls. wäre der Betrag als nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag zu buchen, der erforderlich wird, um das Eigenkapital wieder auf 0 zu bringen. Um die Bilanz auszugleichen, müsste dieser Fehlbetrag auch als Aktivposten erscheinen. So steht es im § 268 HGB. Allerdings wäre damit der Tatbestand der Überschuldung gegeben und schnellstens Insolvenz anzumelden, wenn nicht (noch schneller) eine positive Fortführungsprognose aufgestellt wird. Das dürfte wohl hier kein Problem sein, weil es sich ausschließlich um Gründungskosten handelt, die bei einer Aufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit binnen kürzester Zeit wieder reinkommen würden.

Gruß
Rainer
riese
 
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