Meine erste Gründung

Alles über den Wahnsinn im Geschäft. Unnötige Kosten, Gesetze über Gesetze, Papierkrieg etc. Was tun?
Antworten
LuckyLuke
Beiträge: 2
Registriert: 19.09.2015, 10:37

Meine erste Gründung

Beitrag von LuckyLuke » 19.09.2015, 10:57

Hallo zusammen,

wie im Vorstellungsthread schon geschrieben, bin ich 25 Jahre alt und komme aus Köln. Neben meines Studiums möchte ich nun gerne einen kleinen Online-Shop gründen. Das Produkt ist soweit fertig und die Website ist in Auftrag gegeben. Alles läuft aktuell über meinen privaten Namen. Ich zahle grundsätzlich alle Rechnungen per Vorkasse. Das schon mal Vorweg.

Mein Plan ist es, ein Gewerbe beim Gewerbeamt anzumelden und mich dann bei der IHK eintragen zu lassen. Als IST-Kaufmann . Ich möchte das Geschäft nebenbei betreiben und somit sollte der Aufwand so gering wie möglich sein. Der Invest liegt bei ca. 10.000 € Ich werde vorerst keine Verbindlichkeit haben, da wie gesagt alles per Vorkasse bezahlt wird. Sollte es zu einem höheren Umsatz als 50.000 € kommen, werde ich in eine UG bzw GmbH umwandeln.

Haltet ihr die Vorgehensweise Grundsätzlich für sinnvoll? Oder doch lieber direkt eine UG gründen?

Sollten noch irgendwelche weiteren Infos benötigt werden, dann immer her damit.

Vielen Dank!

Übersetzungsbüro
Beiträge: 3
Registriert: 01.09.2018, 19:15

Re: Meine erste Gründung

Beitrag von Übersetzungsbüro » 01.09.2018, 20:45

LuckyLuke,
du solltest dafür einen Steuerberater/anwalt u.a. aufsuchen und die verschiedenen Szenarien durchspielen. Es gibt keine perfekte Lösung. Jede Varinate hat Vorteile und Nachteile. Ich würde nicht nur schauen was mich der Spaß an Steuern kostet sondern welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Rechtsformen noch haben.

Beispiel:
Haftungsbeschränkt: ist natürlich erstmal ein schöner Vorteil, kann aber auch ein großer Nachteil sein - dir wird aber warscheinlich keine Bank einen Kredit geben wenn du nicht letztlich trotzdem privat dafür eine Bürgschaft übernimmst. Auch Lieferaten haben evtl. weniger Vertrauen in dein Unternehmen. Wenn du - wie du sagt - alles via Vorkasse bezahlst sind die negativen Auswirungen nicht umbedingt hoch. Auf der anderen Seite lässt sich eine Haftungsbeschränkung für recht viele Situationen ggfls. günstiger mit einer passenden Versicherung erreichen.

Die UG erfordert andere Veröffendlichungs- und Bilanzierungspflichten.
Es gibt keine Freigrenze für die Gewerbesteuer usw usw...

BWL kompakt - die Assistenz als Wirtschaftsprofii
Antworten

Zurück zu „Auflagen, Gesetze, Bürokratie“