Bankenkrise oder Immobilienkrise schlecht für Gründer?!

Darlehen, Kreditlinien, Kontokorrent, Geschäftskonto, Bankverhalten, Finanzkrise und Kreditkrise.
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stadtmensch
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Bankenkrise oder Immobilienkrise schlecht für Gründer?!

Beitrag von stadtmensch » 30.07.2008, 20:58

Hallo,

in zwei anderen Beiträgen habe ich eben bereits scherzhaft über die Bankenkrise gesprochen. Aber mal im Ernst, die Bankenkrise schwappt ja nun für Darlehen und Kredite - die Gründer unbedingt brauchen - über.

Ich selbst habe nur bei einer Hausfinanzierung eines Bekannten miterlebt, was die alles an Infos und Sicherkeiten für einen KRedit auf den Tisch legen müssen. Die haben aber den Vorteil, dass ein wirklicher Sachwert - nämlich die Immobilie - im Hintergrund steht.

Aber gerade bei Gründern sieht es mit Sicherheiten, Solvenz und validierbaren Vergangenheitswerten schlecht aus!!!

Wird das nicht immer schwerer??? Wie soll das nur weitergehen? gibt es hier auch den einen oder anderen Banker, der mal seine Meinung äußern kann?

Freue mich auf einige Meinungen,
Stadtmensch.

GründerCoach
Beiträge: 22
Registriert: 23.08.2008, 14:53

Re: Bankenkrise oder Immobilienkrise schlecht für Gründer?!

Beitrag von GründerCoach » 23.08.2008, 15:12

Hallo Stadtmensch,

das ist in der Tat einen kompliziertes, aber auch undankbares Thema. Gerade die Existenzgründung benötigen mitunter viel Fremdkapital, einen zuverlässigen und vertrauenswürdigen Investor und jemanden der einfach mal sagt: "Ich vertraue dir, du schaffst das, ihr heißt du das Geld was du brauchst."

Da aber die Banken nur Geld nach Bonität, Rating und Risiko verleihen, ist selbstverständlich der Gründer in der misslichen Situation, genauer das höchste Risiko für die Bank darzustellen. Er bekommt also entweder gar kein Kredit oder zu besonders schlechten Konditionen. Zu welchen Konditionen und wie ein Kreditnehmer bei einer Bank eingestuft wird, versuchen wir gerade in einer kleinen Serie verständlich zu beschreiben.


Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass besonders viele Gründer erst einmal Fremdkapital von der Bank beantragen wollen und damit alle möglichen unnützen und Größen wahnsinnigen Dinge kaufen wollen. weniger Gründer überlegen, was sie wirklich dringend benötigen und erstellen sich einen entsprechenden Plan. Die Bankenkrise in den USA verursacht selbstverständlich auch in Deutschland eine gewisse Angst nicht nur bei den Gründern und Konsumenten, sondern meines Erachtens auch bei den Bänkern und Bankangestellten, denn die werden teilweise auch nicht immer hundertprozentig aufgeklärt und informiert. Insofern sollte ein Gründer auf jeden Fall fachmännischen Rat suchen und seinen planen beziehungsweise seine Vorstellungen überprüfen lassen, bevor er zur Bank geht und ein Kredit beantragt. So ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher Geld zu bekommen, als allein los zu ziehen. eins es auch solcher, die Wahrscheinlichkeit liegt damit auf keinen Fall bei 100%.

auch das Thema Fördermittel von regionalen oder lokalen Trägern wie der KfW Bank laufen immer über die Hausbank, wo wir wieder am Ausgangspunkt der Diskussion sind. Denn die Hausbank entscheidet auch in diesem Fall Überweg und ach eines Kredites bei der KfW Bank.

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