Erst Mitgründer, dann Finanzierung: Steuerlast optimieren?

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steuerteuer
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Erst Mitgründer, dann Finanzierung: Steuerlast optimieren?

Beitrag von steuerteuer » 11.08.2017, 15:47

Hallo zusammen,

folgendes Szenario: A ist alleiniger Gesellschafter/Geschäftsführer des Unternehmens U1 (eine UG) und gründet über diese ein Unternehmen U2; d.h. A hat 100% der Anteile an U1, U1 hat 100% der Anteile an U2.

U2 wächst erfolgversprechend, und A sucht einen Mitgründer.

Als Mitgründer für U2 kommt B in Frage; B kann die Mitarbeit aber erst beginnen, wenn durch eine externe Finanzierung zumindest ein Teilgehalt bekommen kann. Dann würde B 10% der Anteile an U2 erhalten. Demgegenüber steht dann keine Einzahlung, sondern ein Gehaltsverzicht in der Zukunft (inkl. Vesting).

Die Annahme ist, dass U2 im Rahmen des Investments eine Pre-Money-Bewertung von 1 Mio. oder mehr erzielt.

Damit ergibt sich das Problem, dass B womöglich auf den Erhalt seiner 10% der Anteile Einkommensteuer zahlen müsste. Bei 10% von 1 Mio. wären seine Anteile zum Stichtag 100k EUR wert.

Hat jemand mit diesem oder ähnlichen Szenarien Erfahrung und kann ein paar Hinweise oder zumindest hilfreiche Stichworte geben?

Welche Auswirkung hätte es, falls sich B statt als natürliche Person seinerseits über eine Kapitalgesellschaft an der U2 beteiligt?

Danke!

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