eine wahrscheinlich dumm anmutende Frage...

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Rapunzel
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Registriert: 04.05.2012, 16:28

eine wahrscheinlich dumm anmutende Frage...

Beitrag von Rapunzel » 04.05.2012, 17:11

Ich hab mal eine Frage, die sich auf den ersten Blick wahrscheinlich ziemlich dumm anhören wird und hoffe, dass ich mir an einem Punkt eher umsonst Gedanken mache:

Und zwar geht es mir darum, dass ich woanders in einer eher oberflächlichen Diskussion über die Aussage gestolpert bin, dass man unter Umständen, ohne dass es einem bewusst wäre in eine GbR oder eine ähnliche Gesellschaft (in Bezug auf Haftung und ähnliches) hineinrutschen kann, auch wenn man eigentlich ein eigenständiges Einzelunternehmen ist. Als Beispiel wurde da genannt, dass z.B. mehrere Musiker, die zusammen ein Konzert geben, für dieses Projekt oder gemeinsame Ziel automatisch zu so was ähnlichem wie eine GbR werden, auch wenn das Ziel nicht beruflicher oder gewerblicher Natur ist.

Und mein Gedanke ist halt, dass mir möglicherweise genau so etwas passiert ist. Ich betreibe als Einzelunternehmen eine Hundeschule. Gleichzeitig stehe ich aber, wie etliche Kollegen auch, mit einer anderen Einzelfirma in Kooperation. Bisher bin ich eigentlich immer davon ausgegangen, dass ich dort lediglich ein Dienstleistungspaket in Anspruch nehme und gut ist. Diese Firma, mit der ich in Kooperation stehe, hat sich zum Ziel gesetzt, eine bestimmte Form des Umgangs mit dem Hund in der Gesellschaft zu etablieren und als Kooperationspartner müssen wir uns diesem Ziel ebenfalls verpflichten.Es ist quasi Bedingung, um in Kooperation zu treten und das wird auch überprüft und damit ist dann die Möglichkeit der Nutzung des Dienstleistungspaketes verbunden. Gleichzeitig treten wir bei bestimmten Anlässen auch unter dem Namen dieser Firma auf, quasi wie unter einem Label. Die Jahresrechnung, die wir erhalten, weist aber nicht die Nutzung des Dienstleistungspaketes aus, sondern in der Rechnung steht Partnerbeitrag. Auf den Infoseiten hier von Förderland habe ich nun gelesen, dass es für die Gründung oder Teilnahme an einer GbR nicht zwingend eines schriftlichen Vertrages bedarf, sondern das das auch stillschweigend geschehen kann. Ich stolpere hierbei jetzt über das gemeinsame Ziel und den Ppartnerbetrag und meine Frage jetzt: Hab ich da was völlig missverstanden und mache mir ganz umsonst Gedanken oder kann meine Vermutung zutreffen und ich müsste mich tatsächlich mit einem Anwalt in Verbindung setzen und das klären?

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