GmbH in Gründung

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Herbie
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GmbH in Gründung

Beitrag von Herbie » 13.11.2008, 12:16

Hallo,

gibt es eigentlich für die GmbH i.G. ein zeitliche Komponente, wann die GmbH i.G. in eine GmbH übergehen muss?

Gruß
Herbie

mgb-consulting

Re: GmbH in Gründung

Beitrag von mgb-consulting » 13.11.2008, 13:19

Hallo ...

ich weiss nicht, wie es die anderen Lesern empfinden, aber ich lese aus dieser Frage, dass Sie sich GmbH i.G. nennen möchten, um die Haftung auf das Betriebsvermögen zu beschränken, obgleich Sie noch keinen Gesellschaftsvertrag unterzeichnet haben.

Eine Vor-GmbH oder GmbH in Gründung entsteht zum Zeitpunkt des Abschlusses des notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrages bis zur entgültigen Eintragung der GmbH ins Handelsregister. Allein aus diesem Grunde, stellt sich die zeitliche Frage gar nicht, weil sie von der Abwicklungszeit des Handelsregisters bestimmt wird und nicht von Ihnen.

Damit verbunden ist Ihnen hoffentlich klar, dass Sie bis zur endgültigen Eintragung ins Handelsregister als Gewerbetreibender, oder wenn Partner vorhanden sind, als GbR tätig werden und gegenseitig solidarisch mit dem vollen Privatvermögen zur Haftung herangezogen werden können.

MfG
MGB-Consulting

tognota
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von tognota » 02.11.2011, 23:02

mgb-consulting hat geschrieben:Eine Vor-GmbH oder GmbH in Gründung entsteht zum Zeitpunkt des Abschlusses des notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrages bis zur entgültigen Eintragung der GmbH ins Handelsregister. Allein aus diesem Grunde, stellt sich die zeitliche Frage gar nicht, weil sie von der Abwicklungszeit des Handelsregisters bestimmt wird und nicht von Ihnen.
Es ist richtig, dass eine Vor-GmbH, also eine GmbH i. G. in dem Moment der Unterzeichnung eines (notariell zu beurkundenden) Gesellschaftsvertrags (der Satzung) entsteht. Es ist aber durchaus wert, zu erfragen, wie lange es dauern kann, bis eine Eintragung im Handelsregister erfolgt. Nach Unterzeichnung der Satzung wird für gewöhnlich ein Geschäftskonto eingerichtet (der Bank/ dem Kreditinstitut wird die notariell beurkundete Satzung vorgelegt) und die Gesellschafter erbringen ihre Bareinlagen. Erst wenn die Einlagen gemäß Satzung erbracht wurden (bzw. mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals eingezahlt wurde), hat der in der Zwischenzeit bestellte Geschäftsführer den Notar darüber in Kenntnis zu setzen. Der Notar wird dann alle erforderlichen Unterlagen dem Registergericht übersenden, so dass die Eintragung erfolgen kann. Somit haben die Gesellschafter durchaus die Möglichkeit, den Fortbestand der Vor-GmbH, also der GmbH i. G. durch "langsame" Einrichtung eines Geschäftskontos sowie durch "schleppende" Einzahlung ihres Anteils hinauszuzögern (Sacheinlagen außer Acht gelassen, gleichwohl hier noch weiteres Potential durch Anfertigung von Wertgutachten etc. vorhanden). Dies kann z. B. sinnvoll erscheinen, wenn eine Gesellschaft am Ende des Kalenderjahres gegründet wird, jedoch noch keine Rechtsgeschäfte vornimmt. Somit könnte die Aufstellung der Eröffnungsbilanz in das folgende Kalenderjahr verschoben werden und es wäre kein separater Abschluss für das nur wenige Wochen umfassende Rumpfgeschäftsjahr (und den damit verbundenen Steuerberatungskosten) notwendig. Dies kommt aber in der Regel nicht in Frage, weil regelmäßig nach Entstehung der Vor-GmbH diverse Geschäftsvorfälle wie z. B. Einzahlung der Einlagen, Zahlung der Notarkosten etc. anfallen.
Gefragt wurde aber wohl auch aus dem Grund, wie lange man sich denn ohne rechtliche Konsequenzen mit der Eintragung Zeit lassen könne. Hier gibt es - soweit mir bekannt - keine festgeschriebenen gesetzlichen Fristen. Neben der alsbald für die Gesellschafter/ Geschäftsführer greifenden persönlichen Haftungskonsequenzen sei in diesem Zusammenhang aber auch auf § 242 Abs. 1 HGB bzw. §§ 264 Abs. 1 S. 2 i.V.m. 242 Abs. 1 S. 2 HGB verwiesen (Pflicht zur Aufstellung der Eröffnungsbilanz nach sechs bzw. drei Monaten, je nach Größe der GmbH).
mgb-consulting hat geschrieben: Damit verbunden ist Ihnen hoffentlich klar, dass Sie bis zur endgültigen Eintragung ins Handelsregister als Gewerbetreibender, oder wenn Partner vorhanden sind, als GbR tätig werden und gegenseitig solidarisch mit dem vollen Privatvermögen zur Haftung herangezogen werden können.
Als Ergänzung: Sobald die Satzung vor einem Notar von den Gesellschaftern unterzeichnet wird, fängt die Vor-GmbH (GmbH i. G.) zu Leben an. Zum selben Zeitpunkt geht die sogenannte Vorgründungsgesellschaft in die Vor-GmbH über. Vor-GmbH und GmbH nach Eintragung sind als Rechtsträger identisch (nicht aber die Vorgründungsgesellschaft als GbR oder OHG mit der Vor-GmbH oder gar der GmbH). Die persönliche Haftung "endet" jedoch in der Tat erst vollständig mit der Eintragung der GmbH (Sonderfälle außer Acht gelassen). Eine persönliche Haftung der Gesellschafter/ Geschäftsführer in der Vor-GmbH liegt in aller Regel vor, wenn z. B. absichtlich gar keine Eintragung mehr verfolgt wird (weitere Schlagworte in diesem "Grauzonenbereich" sind: Handelndenhaftung, Unterbilanzhaftung, Verlustdeckungshaftung).

Freundliche Grüße

riese
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von riese » 04.11.2011, 08:58

Hallo Tognota,

Du verwechselst hier Handels- mit Steuerbilanz. Die Eröffnungsbilanz ist immer auf den Notartermin abzustellen, also hier enthält sie die nur Posten "Stammkapital" und "Ausstehende Stammeinlagen, eingefordert". Wenn darüber der 31.12. kommt und es sind noch keine Geschäftsvorfälle angefallen, druckst Du dieselbe einfach als Jahresschlussbilanz noch einmal aus. Dafür brauchst Du keinen Steuerberater, sondern nur ein brauchbares Buchführungsprogramm.

Wirst Du allerdings im alten Jahr als Vorgesellschaft tätig, dann träume nicht davon, hier EÜR machen zu dürfen, weil es ja formell noch eine GbR ist. :( Auch die Tätigkeiten der Vorgesellschaft sind in der Bilanz/GUV der späteren Gesellschaft zu erfassen.

Du vergisst auch das EHUG. Ist eine Kapitalgesellschaft am 31.12. ins Handelsregister eingetragen (auch rückwirkend), erwartet das System des elektronischen Bundesanzeigers die Übermittlung einer Jahresbilanz für dieses Jahr. Geht die nicht fristgerecht ein, werden die Daten des Säumigen automatisch an das Bundesministerium für Justiz weitergeleitet, das - ebenfalls vollautomatisch - einen Bescheid über ein Ordnungsgeld (eine Mischung aus Zwangs- und Bußgeld) erlässt - und zwar nicht gegen die Firma, sondern gegen Geschäftsführer persönlich.

Gruß
Rainer

tognota
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von tognota » 04.11.2011, 09:36

Hallo Rainer,

danke für die Hinweise/ Ergänzungen! Hast du für die Pflicht zur Aufstellung der Eröffnungsbilanz zum Notartermin (Beurkundung der Satzung) aus steuerrechtlicher Sicht die gesetzlichen Vorschriften parat? Danke dir.

Grüße
T.

riese
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von riese » 04.11.2011, 11:59

§ 242 Abs. 1 HGB:
(1) Der Kaufmann hat zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluß (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen.

Beginn des Handelsgewerbes ist der Versand der Anmeldung zum Handelsregister durch den Notar.

Gruß
Rainer

tognota
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von tognota » 04.11.2011, 14:26

Gut, den hatte ich ja bereits oben erwähnt. Also geht's hier noch nach dem Maßgeblichkeitsgrundsatz.
Merci und Gruß sowie ein schönes Wochenende
T.

mariamarry
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von mariamarry » 29.01.2015, 17:16

Hallo,

ein kleines Problem, keine Ahnung, ob das hierher passt ....

Es wird eine GmbH oder GmbHCoKG gegründet werden, glasklar.
Der Zeitpunkt ist noch unklar, ob 2015 oder 2016 oder ....
Die Ausgaben für die zukünftige Tätigkeit als GFin fangen 2015 an mit Seminarausgaben...ich suche immer noch nach einer Möglichkeit diese Ausgaben noch vor Gründung der GmbH abzusetzen...vielleicht zuerst eine GbR gründen, es sind nur interne Ausgaben, nach Aussen hin wird niemand in Erscheinung treten, bis die GmbH gegründet ist.
So wie ich das gelesen habe, taugt die GmbH i.G. nicht dazu ?

tognota
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von tognota » 29.01.2015, 17:40

mariamarry hat geschrieben:(...)
Die Ausgaben für die zukünftige Tätigkeit als GFin fangen 2015 an mit Seminarausgaben...ich suche immer noch nach einer Möglichkeit diese Ausgaben noch vor Gründung der GmbH abzusetzen...vielleicht zuerst eine GbR gründen, es sind nur interne Ausgaben, nach Aussen hin wird niemand in Erscheinung treten, bis die GmbH gegründet ist.
Beachte, dass bereits eine GbR (als Vorgründungsgesellschaft) existiert, sofern du gemeinsam mit jemand anderem einen geschäftlichen Zweck verfolgst. Es bedarf dafür nicht zwingend einem schriftlichen Gesellschaftervertrag (auch wenn dies aus diversen Gründen dringend anzuraten ist). Somit stellt sich die Möglichkeit einer steuerlichen Verwertung in der Hinsicht nicht mehr (ist also gegeben), es sei denn du machst etwas als (alleinig) Selbständige. Dann sind Fragen zur Umsatzsteuerpflicht etc. zu beantworten, also willst du dir die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer (gemeinhin auch Mehrwertsteuer) als Vorsteuer geltend machen? Alternativ kann man sich als Kleinunternehmer einstufen lassen und auf die Optierung der Umsatzsteuer verzichten.
Noch etwas: du sprichst von internen Ausgaben. Letztlich trittst du nach außen immer in Erscheinung, wenn mit Externen Geschäftsvorfälle existieren. Die damit in Verbindung stehenden Rechnungen solltest du dann auch auf die GbR ausstellen lassen.
mariamarry hat geschrieben: So wie ich das gelesen habe, taugt die GmbH i.G. nicht dazu ?
Alle Ausgaben, die im Rahmen der Gründung einer Kapitalgesellschaft anfallen, können sehr wohl geltend gemacht werden. Allerdings fängt die offizielle GmbH i.G. (Vor-GmbH) erst mit Unterzeichnung der Satzung an (vor dem Notar). In deinem Fall handelt es sich um eine sogenannte Vorgründungsgesellschaft, in der diese Ausgaben aber auch voll steuerlich geltend gemacht werden können.

mariamarry
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von mariamarry » 29.01.2015, 18:04

Ja, genau das ist das neue Wort:

"Alle Ausgaben, die im Rahmen der Gründung einer Kapitalgesellschaft anfallen, können sehr wohl geltend gemacht werden. Allerdings fängt die offizielle GmbH i.G. (Vor-GmbH) erst mit Unterzeichnung der Satzung an (vor dem Notar). In deinem Fall handelt es sich um eine sogenannte Vorgründungsgesellschaft, in der diese Ausgaben aber auch voll steuerlich geltend gemacht werden können."

Ich war noch nicht beim Notar....ergo muss ich von einer Vorgründungsgesellschaft steuertechnisch sprechen. Und was muss diese Vorgründungsgesellschaft alles machen ?
Eigentlich ist es ja ein steuertechnisches Problem, aber ich finde auch für andere mögliche GmbH Gründer interessant, daher passt es hier besser.
Seminargebühren, Fahrtkosten, Bewirtungskosten,Computerkauf, Druckerkauf, Zeitschriftenabo...Flugkosten...fällt mir so ad hoc ein. Dann mehrere Monate Ruhe,...eben bis dann irgendwann die GmbH tatsächlich gegründet wird.
Bei den einfachen no name Rechnungen ist es vermutlich einfacher, und bei den mein-Name-darauf Rechnungen muss frau vermutlich immer die zukünftige GmbH erwähnen, wenn möglich.

Als ungeclonte Einzelgründerin kommt die GbR wohl eher nicht in Frage... :lol:
Die Frage ist: wie teile ich das dem Finanzamt mit ? Und muss ich es sonst noch jemandem mitteilen ?

mariamarry
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von mariamarry » 03.02.2015, 15:40

In einem Online Wirtschaftslexikon fand ich:

"Die Vorgründungsgesellschaft ist im Regelfall nicht körperschaftssteuerpflichtig, sondern die dahinter stehenden Gesellschafter sind mit dem auf Sie entfallenden Gewinn-bzw. Verlustanteil köperschafts-oder einkommenssteuerpflichtig. Ausnahmsweise ist die Vorgründungsgesellschaft körperschaftssteuerpflichtig, wenn ein grösserer Kreis von Gesellschaftern, eine Verfassung und besondere Organe vorhanden sind (Steuerpflicht nach § 3 Abs. 1 KStG)"

"Die Vorgründungsgesellschaft tritt in der Regel im Aussenverhältnis nicht in Erscheinung, da sie nur interne Aufgaben zu erfüllen hat. Der Vorvertrag bedarf zu seiner Gültigkeit derselben Form wie der endgültige Gesellschaftsvertrag."

Ergo: Schon mal an der Vorversion eines Gesellschaftsvertrages mit sich selbst arbeiten und höchstwahrscheinlich (den Gewinn oder) den Verlust in der Einkommenssteuer verbuchen.

riese
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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von riese » 08.02.2015, 21:36

Hallo,

hier läuft doch was durcheinander. Es kommt doch niemand zum Notar und äußert nur die Absichtserklärung zur GmbH-Gründung und kommt dann in 4-6 Wochen zur Vertragsunterzeichnung wieder. Dann bezahlt er nämlich für 2 Notartermine.

Normal ist doch, mit dem Vertragsentwurf beim Notar zu erscheinen (oder sich diesen vorab von ihm formulieren zu lassen) und ihn dann vor dem Notar zu unterschreiben, nachdem dieser ihn Satz für Satz vorgelesen hat (vorgeschrieben nach dem Beurkundungsgesetz).

Und dieser Notartermin ist dann der Zeitpunkt der handelsrechtlichen Eröffnungsbilanz. Wenn das Stammkapital nicht gleich eingezahlt wurde, ist es als "eingefordert" auszuweisen und nicht als Bankguthaben.

Kommt es im alten Jahr nicht mehr zur Eintragung, gibt es in diesem Jahr auch noch keine Steuerbilanz, weil die Körperschaft noch nicht existiert hat. Es wird dann einfach eine Schlussbilanz erstellt, die reinen Handelsrechtscharakter hat und mit der Eröffnungsbilanz identisch ist.

Und wenn schon Belege vorliegen (eben für die Vorgesellschaft) werden sie erst mit dem Tag der Eintragung verbucht.

Handels- und Steuerrecht sind hier 2 Paar Schuhe.

Gruß
Rainer

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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von mariamarry » 11.02.2015, 15:26

Hallo,

in mehreren Punkten hast du Recht.

Ich habe nachgelesen, gemeint hatte ich den gesamten zeitlichen Ablauf VOR dem Notartermin. "Die Vorgründungsgesellschaft: Das ist der Zusammenschluss der Gesellschafter mit dem Ziel, eine GmbH zu gründen.
Die Vor-GmbH (GmbH i.G.): Das ist die Phase nach Abschluss des notariellen Ges.vertrages bis zur Eintragung der Ges. ins HR."

Anscheinend gibt es sogar eine Entscheidung des EuGH hierzu. Eine Vorgründungsgesellschaft kann die bezogenen Vorleistungen (Einkauf von Einrichtungsgegenständen, Marktanalysen,....) in einem Akt gegen Entgelt an die gegründete GmbH übertragen. Hierbei kann die Vorgründungsgesellschaft sogar aus diesen Vorbezügen den Vorsteuerabzug geltend machen, auch wenn sie keine Umsatzerzielungsabsichten hatte.
Die Informationen habe ich aus einer Haufe Veröffentlichung.

Mit anderen Worten, alles was ich im Zusammenhang mit der GmbH Gründung vorab ausgebe, verkaufe ich dann an die GmbH, wenn sie rechtskräftig ist.
Das mit dem Vorsteuerabzug könnte allerdings kompliziert werden.

Und was passiert, wenn die eigentliche Idee zur Gründung einer Kapitalgesellschaft schon 2011 aufgelodert ist und diesbezüglich kleinere Ausgaben gemacht wurden ?

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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von RAe Gifford » 19.04.2015, 15:54

Nein die Ausgaben verkaufst du nicht an die Vollwertige GmbH diese existiert schon bei der Notarunterzeichnung die sogenannte GmbH i.Gr.
Alle Ausgaben die du bei der "GmbH oder GmbH i.Gr." machst werden gleich behandelt, nur bist du so oder so verpflichtet eine Bilanz abzugeben.

Vielleicht irre ich mich aber die Ausgaben von 2011 kannst du nicht einbringen da die Vor GmbH noch nicht Rechtskräftig gegründet wurde.
Gründe wie man schon sagte oben eine GbR und lasse diese dann später in die GmbH übergehen das ist billiger und effizienter.

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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von mariamarry » 24.04.2015, 16:42

Ich war bei einem IHK Workshop, dort wurde keine GbR erwaehnt, ich habe aber auch nicht spezifisch nachgehakt.

Und ausserdem habe ich ja jetzt einen netten Steuerberater, soll der sich mal schlaumachen... :lol:

Und zur Sicherheit habe ich mir die Visitenkarte es Referenten bei der IHK geholt, der Stb und RA gleichzeitig ist, der muss es dann wirklich wissen. :roll:

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Re: GmbH in Gründung

Beitrag von RAe Gifford » 24.04.2015, 21:38

Das mit der GbR ist faktisch richtig und das ist schon eine Sache das die IHK das nicht mal erwähnt den siehe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Vor-GmbH
oder
http://www.weingarten.ihk.de/produktmar ... aenkt.html

Ein guter Steuerberater ist immer gut und man sollte hier auch vertrauen aufbauen sonst geht es in die hose.

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