Vom Einzelunternehmen zur Kapitalgesellschaft- die Risiken

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jaayd_de
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Vom Einzelunternehmen zur Kapitalgesellschaft- die Risiken

Beitrag von jaayd_de » 30.12.2018, 22:21

Hallo zusammen,

folgende These:
A= Bisheriger Inhaber/Verpächter
B=Potenzieller Nachfolger/Pächter
C=Aktiver Mitarbeiter von A und Potenzieller Teilhaber des fiktiven Konstruktes/Pächter;

Angenommen A möchte als bisheriger Inhaber eines Betriebes zurücktreten und hat hierfür eine Nachfolge- B.
Dieser ist früherer Lehrling und Mitarbeiter von A gewesen und beendet nun sein Studium und möchte im Anschluss das Unternehmen von A weiter führen.

Beide sind sich dies diesbezüglich einig allerdings unter folgender Prämisse von A:
C soll mit beteiligt werden(soll mit ins Boot). C ist ein langjähriger Mitarbeiter von A und möchte nun an dem Gewinn von dem Unternehmen beteiligt werden.

Das C die GF übernimmt ist undenkbar da ihm jegliches Wissen hierfür fehlt- dass ist A auch bewusst.

Eine Veräußerung steht nicht zur Debatte da hierfür das nötige EK fehlt.
A möchte den Betrieb verpachten, monatliche Pachtzins und eine "kleine" Anstellung im UN erhalten.
Das Grundstück steht auf der sog. Stadtpacht (Erbbaurecht).

Jetzt zu den Fragen dieser These:

Welche Rechtsform bietet sich hierfür an ?

Gelten nach wie vor die alten Mitarbeiterverträge?

Wie kann C an dem Unternehmen beteiligt werden ohne operative Entscheidungen treffen zu dürfen ?
Es gibt Moralische bedenken an C, welche B bekannt sind und daher grault es Ihm ein wenig bei dem Gedanken gemeinsame Sache mit C zu machen.

Ist eine solche "Nachfolge" für B sinnvoll, da drei Personen von dem Gewinn nach Steuer beteiligt werden sollen? Jährlicher Umsatz ± 2.5 Mio. €

Wie berechnet sich das monatliche Festgehalt für den GF einer solchen Konstruktes?

Über weitere Hinweise und konstruktiver Kritik zu dieser These würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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