Überbrückungsgeld-Krankenversicherung

Alles über den Gründungszuschuss und das Einstiegsgeld.
Antworten
sunshinemaus
Beiträge: 4
Registriert: 04.04.2006, 10:07

Überbrückungsgeld-Krankenversicherung

Beitrag von sunshinemaus » 29.11.2006, 08:30

Hallo...

vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen. Ich bekomme Überbrückungsgeld und habe mich weiterhin gesetzlich (freiwillig) weiterversichert.

Nun bekomm ich von der Krankenkasse (IKK) Post und da steht es 270 Euro jeden Monat.

Im Informationsblatt zu den Beiträgen steht das es einen Beitrag für den ehemaligen "Existenzgründerzuschuss" gibt bei einem zu Berücksichtigten Einkommen von bis zu 1.225,00 Euro. (Beitrag: 143 Euro)

Wieso muß ich mehr zahlen und lieg mit meinem Überbrückungsgeld unter der Grenze??

Ist das Rechtens?

Ciao Sunshinemaus

homo habilis
Beiträge: 314
Registriert: 23.08.2006, 20:40
Wohnort: Werl

Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung !

Beitrag von homo habilis » 29.11.2006, 12:55

Hallo,

viele gesetzliche Kassen berechnen die monatliche Beitragshöhe pauschal.
Dabei wird ein bestimmtes Einkommen zu Grunde gelegt, welches Sie monentan noch nicht erreicht haben.

Sprechen sie mit Ihrer Kasse und weisen evtl. nach, dass Ihre derzeitigen Einkünfte eine Höhe von X nicht überschreiten.

Normalerweise senken die Kassen daraufhin den Beitrag vorläufig.

Sobald sich Ihr Einkommen erhöht, müssen Sie darüber dann auch die Krankenkasse in Kenntnis setzen, sonst laufen sie Gefahr die Differenzbeträge nachzahlen zu müssen.

Gruß
homo habilis

EG-Consulting
Beiträge: 33
Registriert: 06.12.2006, 11:29
Wohnort: Erfurt

Beitrag von EG-Consulting » 06.12.2006, 18:23

Hallo!

Bei der "Ich-AG" gab es eine Bemessungsgrenze von ca. 1800.- , auf deren Grundlage die Beiträge berechnet wurden.

Beim Erhalt von Überbrückungsgeld ist diese fiktive Bemessungsgrundlage nicht gegeben - es wird faktisch teurer, da man bei den KK als "Selbstständiger" eingestuft wird.

Jetzt kommt es noch darauf an, ob man sich für einen Tarif mit Krankengeldzahlung entschieden hat. Das macht es dann noch ein wenig teurer.

Morgie
Beiträge: 1
Registriert: 14.06.2007, 12:10

Beitrag von Morgie » 14.06.2007, 12:21

Hallo!

Ich krame hier mal nen alten Thread nach oben...

Wird bei der Berechnung des Beitrages zur freiwilligen Krankenversicherung auch das Überbrückungsgeld als Einnahme berücksichtigt?

Kleines Beispiel:
Zahlung zur KV wird aufgrund dieser Grenze von um die 1800,- EUR berechnet ( Untergrenze für Selbständige), trotz Hinweis an die KK über ziemlich hohes Ü-Geld hat diese den Beitrag so niedrig gewählt.
Am Ende des Jahres ergibt der Steuerbescheid einen Gewinn von 24.000,- EUR, außerdem gab es in dem Jahr Ü-Geld in Höhe von 17.000,- EUR.
Der Beitrag zur KK wird jetzt aus den 24.000,- EUR und den 17.000,- EUR berechnet, was ne deftige Nachzahlung zur Folge hat.

Ist das so korrekt?
Wo steht geschrieben, dass das Ü-Geld als Einnahme bei der Berechnung des Beitrages herangezogen wird?

Vielen Dank für die Antworten!

quer
Beiträge: 79
Registriert: 02.05.2006, 11:14

Beitrag von quer » 14.06.2007, 15:54

Hallo Morgie,

bekommst du tatäschlich noch ÜG? Ich war der meinung, dass mittlerweile alle Fördrungen mit ÜG ausgelaufen sind...

Gruß
quer

block
Beiträge: 1
Registriert: 10.09.2008, 13:31

Re: Überbrückungsgeld-Krankenversicherung

Beitrag von block » 10.09.2008, 13:44

Morgie hat geschrieben:Hallo!

Ich krame hier mal nen alten Thread nach oben...

Wird bei der Berechnung des Beitrages zur freiwilligen Krankenversicherung auch das Überbrückungsgeld als Einnahme berücksichtigt?

Kleines Beispiel:
Zahlung zur KV wird aufgrund dieser Grenze von um die 1800,- EUR berechnet ( Untergrenze für Selbständige), trotz Hinweis an die KK über ziemlich hohes Ü-Geld hat diese den Beitrag so niedrig gewählt.
Am Ende des Jahres ergibt der Steuerbescheid einen Gewinn von 24.000,- EUR, außerdem gab es in dem Jahr Ü-Geld in Höhe von 17.000,- EUR.
Der Beitrag zur KK wird jetzt aus den 24.000,- EUR und den 17.000,- EUR berechnet, was ne deftige Nachzahlung zur Folge hat.

Ist das so korrekt?
Wo steht geschrieben, dass das Ü-Geld als Einnahme bei der Berechnung des Beitrages herangezogen wird?

Vielen Dank für die Antworten!

Antworten

Zurück zu „Gründungszuschuss, Einstiegsgeld“