UG als nebenbei oder erst Hobby

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wpt
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UG als nebenbei oder erst Hobby

Beitrag von wpt » 10.11.2018, 20:11

Hallo,
ich möchte mal hier versuchen meine Frage einfach zu stellen.

Ich bin noch in einen festen Arbeitsverhältnis und möchte eine kleine Ug Gründen.

Warum UG:
a. ) Diese hat nichts mit meiner Privaten Steuererklärung zu tun.
b. ) Darf vom AG kein Gewerbe Anmelden.
c. ) Die Haftung, obwohl ich dieses nicht als so wichtig ansehe.

Die Kosten für die UG trage ich komplett selber, ich gehe davon aus das ich in den ersten 5 Jahren kein Gewinn erzielen werde, also nur Kosten wie z.b. Steuerberater.

Nun meine Frage ist es möglich die UG zu eröffnen obwohl ich dieses nur als "Hobby" ansehe und der Gewinn für mich Nebensache ist, da ich die kosten Übernehme.

Gruss
Roland

Jugler
Beiträge: 3
Registriert: 28.11.2018, 09:25

Re: UG als nebenbei oder erst Hobby

Beitrag von Jugler » 29.11.2018, 12:13

Hi,

Ist möglich. Aber muss man nicht trotzdem ein Gewerbe anmelden, am besten nach Eintragung ins HR?

Arbeitsrechtlich kenne ich mich zu wenig aus, aber meiner Erfahrung sind solche "Nebenbeschäftigungsklauseln" nur in Verträgen um nicht bzgl des Arbeitsschutzgesetzes und der Stundenregelung auf die Nase zu fallen. Wenn du eine gute Idee hast, udn das testen willst, würde ich heute immer erst eine GbR oder eine Einzelunternehmung mit Gewerbeanmeldung und Kleinunternehmerregelung wählen.

Aber ich möchte dir nicht den Spaß einer UG Gründung nehmen. Bedenke folgende Punkte:

- Buchhaltung (wenn nicht du diese machst, macht es der StB =laufende monatliche Kosten oder zeitlicher Aufwand beim Buchen)
- "Die eigene Unternehmung ist immer grundsätzlich die Beste und wird ein Unicorn und man hat ausgesorgt" - Oder gibt es vielleicht ein Worst-Case Szenario bei dem man die UG wieder auflösen möchte und nicht jedes Jahr aus seinem Ersparten den Steuerberater bezahlen will?
- Ist es B2C oder B2B Geschäft? Bei letzterem wird es schwierig neben dem Beruf Kundenkontakt und Vertrauen aufzubauen.

Setze dir Fristen, und Ziele und Entscheidungsvorlagen (z.B. "Wenn ich im 3. vollen Geschäftsjahr nicht +/- 0 aus der Sache rauskomme löse ich das ganze auf.") damit es kein Schrecken ohne Ende sondern ein Ende ohne Schrecken gibt.

Lass dich nicht von dem oben erwähnten entmutigen "BLOß NICHT!", es sind nur Erfahrungen die ich austausche.

Besten Gruß

Jugler

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