Bonität

Wie gründe ich eine Limited? Limited-Provider und Agenturen. Vor- und Nachteile der Limited. Vergleich zu anderen Rechtsformen. FAQs
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MSB
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Bonität

Beitrag von MSB » 03.10.2015, 17:34

Moin

ich kann da nur aus meiner Erfahrung sprechen.
Die Gründung einer Ltd. ist ja meist dadurch begründet, dass der eine oder andere offiziell in Deutschland kein Geld mehr verdienen darf oder beim Finanzamt der absolute finanzielle Notstand herrscht heißt auch auf eigenen Namen kein Unternehmen anmelden zu können.
Die Bonität im allgemeinen Wirtschafts- und Bankverkehr ist allerdings mit einer Ltd. natürlich übelst.

MSB

mgb-consulting
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Re: Bonität

Beitrag von mgb-consulting » 12.10.2015, 10:49

Hallo ...

nee... so ist das nicht!

Ltd's werden nicht gegründet, weil hier irgend jemand nichts mehr verdienen darf... sie werden gegründet, weil Einkommen verschleiert werden soll, um nichts an Gläubiger zahlen zu müssen und das sind sehr oft die ehemaligen Ehepartner.

Der Ruf der Ltd's ist schlecht, weil zwischenzeitlich auch der dümmste Zeitgenosse weiß, dass hier nur belogen, betrogen und verschleiert wird.

MfG
M. Grigo

MSB
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Re: Bonität

Beitrag von MSB » 12.10.2015, 19:16

Moin...

so meinte ich es wohl auch mit 'nichts mehr verdienen dürfen'.
Der Zusatz OFFIZIELL hätte es evtl. verständlicher gemacht.
Den Nagel auf die Gläubiger, die 'große Firma' (-> FA.) und die 'Hinterbliebenen' getroffen.

MSB

RAKLOSE
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Re: Bonität

Beitrag von RAKLOSE » 13.10.2015, 08:30

so ein Unsinn !

CTI
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Re: Bonität

Beitrag von CTI » 13.10.2015, 15:29

Hallo,

so mancher Zeitgenosse hat offenbar keine Ahnung.

Stimme also meinem Vorschreiber zu: So ein Unsinn!

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Re: Bonität

Beitrag von MSB » 13.10.2015, 17:42

Sorry...

aber das als 'Unsinn' und 'keine Ahnung zu haben' zu bezeichnen sehe ich als oberflächlich an.
Es war hier die Rede von einem allgem. Ruf im dt. Wirtschaftsverkehr, von Bonität und einem Schlupfwinkel, den manche Menschen aus vorgenannten Gründen nutzen.
Und das ist unumstritten.-

Mag es auch andere und Beweggründe geben.

Aber das soll nicht zum heißen Disput oder Thema kommen/werden.
Sie, Herr RA. und andere werben, beraten und verdienen u.a. mit dieser Sparte Ihr Geld... und ich darf andere Erfahrungen preisgeben.

Man sollte beide Seiten der Medaille betrachten und das auch unerfahrenen Mandanten unterbreiten.

MSB

RAKLOSE
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Re: Bonität

Beitrag von RAKLOSE » 13.10.2015, 22:07

Oberflächlich sind pauschale, unhaltbare Behauptungen, die durch nichts belegt werden.
Die geäußerten Ansichten zeugen von einer beispiellosen Ignoranz und Unkenntnis.
Daran ändert auch die "Beratung der Limited" nichts. Gleiches gilt für das angebliche "Honorarverlangen" hierzu.
Jetzt fehlt nur noch, dass die UG doch bedeutend besser sei, als die Ltd. Mit dieser GmbH wird bedeutend mehr Schindluder getrieben, als der Ltd.
Zur Unkenntnis und Ignoranz:
Die Ltd. genießt weltweit eine zig-fach größere Akzeptanz, als die GmbH. Beinahe alle Großkonzerne, wie z.B. Daimler, Siemens u.a. führen ihr Geschäft in Fernost oder auch im Nahen Osten als Ltd. aus.
Auch in D gibt es zu Hauf Ltd., die mit Mio Umsatz am Markt vertreten sind. Natürlich auch schwarze Schafe, eben, wie bei der UG oder GmbH, aber auch bei der AG.
Bei Kenntnis dieser Gesellschaftsform würde klar, dass bei Verstoß gegen das Ltd. - Recht die pers. Haftung bedeutend höher ist, als bei der GmbH. Das geringe Haftungskapital (so auch bei der UG) ist eben kein Deliktsschutz. Die Ltd. hat bedeutend bessere und schützendere Gläubigerschutzvorschriften, als die GmbH.

Ich kenne kaum eine kleine GmbH, bei der das Haftungskapital in der erforderlichen Höhe noch vorhanden ist. Nicht nur das, in der Regel wir dieses in der Insolvenz noch vom Verwalter eingefordert.

Die vorstehend geschilderten Sachverhalte, sich dem Haftungsdurchgriff zu entziehen, sind in der Pauschalität an den Haaren herbeigezogen und ausschließlich polemisch genannt.

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Re: Bonität

Beitrag von CTI » 14.10.2015, 05:17

Hallo MSB,

vorab die Information das meine Kritik in Richtung mgb-consulting zielte. Ich verdiene übrigens kein Geld mit der Gründung etc. einer britischen Ltd.. Ich arbeite auch nicht in einer solchen Ltd..

Was macht die Bonität denn aus? Die Gesellschaftsform, MSB, spielt dabei keine wesentliche Rolle. Das gilt auch für das Stammkapital bei einer GmbH, das bei der Bewertung von Bonität in der Regel, ganz sicher aber bei der UG oder Ltd., keine Rolle spielt. Hier der Normalfall. Vielfach herrscht ja der Irrtum vor das die Höhe des Stammkapitals Einfluss auf die Bonität hat. Im Normalfall also nicht.

Hilfsweise zittiere ich von der Webseite der Hamburger Handelskammer:

'Allerdings sagt das formale Stammkapital in der Regel nicht viel über die tatsächliche Bonität eines Unternehmens aus. Weitaus bedeutsamer sind Drittkapital und persönliche Sicherheiten.'

http://www.hamburger-wirtschaft.de/html ... esung.html

Auch herrscht die Meinung vor, das es schwer für eine britische Ltd. ist, in Deutschland ein Konto zu eröffnen. Vermutlich totaler Blödsinn. Ich kann nur für die Limited anderer Herkunft sprechen. Da gab und gibt es keine Probleme. Aber jene treten mit Sicherheit auch nicht mit nur zum Beispiel 25. T€ an. Sicher nicht.

Gelogen und betrogen wird selbst in der Kirche, möchte ich mal behaupten. Oder erst recht dort?

Wie auch immer. Solche pauschale Behauptung wie mgb-consulting sie bezogen auf die britische Ltd. aufgestellt hat, sind schlichtweg dämlich, kommen in Deutschland aber leider häufiger vor. Und vielleicht. MSB, ist das auch deshalb der Fall, weil so manche sogenannten Berater lieber bei der Gründung einer UG mitverdienen wollen? Wieviele Seiten hat also ein Geldstück? Na bitte!

Letztendlich gilt: Ohne Moos nicht viel los!

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Re: Bonität

Beitrag von MSB » 14.10.2015, 07:30

Nun gut :)
... danke für Ihr Feedback !

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Re: Bonität

Beitrag von MSB » 16.10.2015, 17:42

Moin...

und das DANKE für's Feedback in aller Sachlich- und
Freundlichkeit ging im Übrigen in Richtung Katharina.

MfG MSB

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