Empfehlung für einen "Limitedprovider"?

Wie gründe ich eine Limited? Limited-Provider und Agenturen. Vor- und Nachteile der Limited. Vergleich zu anderen Rechtsformen. FAQs
trading
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Beitrag von trading » 16.09.2007, 14:42

das sind die mit dem weltweit agierenden Expertennetzwerk (haha),
da sind Sie sicher in besten Händen. Wahrscheinlich auch darauf reingefallen, daß angeblich eine Ermittlungswelle gegen 25.000 Ltds
läuf. User MEC hat zu diesem Laden (einen anderen Ausdruck benutze
ich nicht, um mich nicht strafbar zu machen) alles sehr treffend schon
geschrieben.

Ich hoffe, Sie haben auch den Quick Check gemacht und dürfen sich auch
zu denen zählen, die auf so eine Werbung reinfallen.

trading

P.S. bei manchem, was hier Möchtegernselbständige von sich geben, hilft
nur Zynismus.

Bernadette
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Beitrag von Bernadette » 17.09.2007, 12:59

Das ist ja das Schöne, dass hier jeder seine Meinung haben darf.

Und ich fühle mich bestätigt, warum ich das hier nicht öffentlich machen wollte. Vielen Dank fürs Lächerlichmachen.

Ich weiß nicht, was es mit dem Quickcheck auf sich hat, aber wenn ich lese, was user benco in einem anderen Thread geschrieben hat, ist das vielleicht auch gar nicht so blöd.

Aber Sie sind wohl ein ganz schlauer, der alles besser weiß.

Schönen Tag wünscht

Bernadette, Möchtegern-Selbstständig.

trading
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Beitrag von trading » 17.09.2007, 20:16

Danke, daß Sie User benco anführen, damit bestätigen Sie mich bestens.
Der User hat eine Ltd. gegründet und weiß nicht, wem die gehört. Gehen
Sie davon aus, daß ich schlauer bin. Übrigens, hätte der User billiger
direkt beim Companies House erfahren können.

Ich konnte mich auch selbst um mein Bankkonto kümmern und benötigte
hierfür keine Gründungsagentur (wie Sie laut einem Ihrer Postings). Wie
kann man eine Firma führen, wenn man nicht einmal ein Bankkonto alleine eröffnen kann.

Wie gesagt, für Leute, die eine Kapitalgesellschaft für ein neues Gericht
von Mc Donald's halten, ist Firmenwelten nicht schlecht, solange man sich
nicht auf deren Vorschläge bezüglich Steuerersparnis verläßt. Alles muß
man natürlich teuer bezahlen, ist aber irgendwo auch richtig.

Schönen Abend wünscht

trading

Bernadette
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Beitrag von Bernadette » 18.09.2007, 11:27

Tja,

es ist von Vorteil, wenn man lesen kann. Ich hatte nicht geschrieben, das ich Hilfe bei der Kontoeröffnung gebraucht habe. Das haben Sie aufgrund Ihrer unglaublich arroganten Denkstruktur hineininterpretiert.

Machen Sie nur weiter so. Sie sind bestimmt ein sehr erfolgreicher Unternehmer.

Einen schönen Tag wünscht
Bernadette

MEC
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Beitrag von MEC » 18.09.2007, 11:43

trading hat geschrieben:...User MEC hat zu diesem Laden (einen anderen Ausdruck benutze ich nicht, um mich nicht strafbar zu machen) alles sehr treffend schon geschrieben...
:shock: Wenn Sie meine es sei etwas nicht in ordnung dann geben Sie mal bitte den Link zu den betreffenden Artikel an.


DANKE!

trading
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Beitrag von trading » 19.09.2007, 06:30

Verehrte Userin Bernadette,

Sie hatten geschrieben:

"Und wenn man dann mal Hilfe braucht zum Beispiel beim HR-Eintrag oder der Bank, ist man aufgeschmissen."

Ich war der Meinung, daß Sie da aus eigener Erfahrung sprechen, sollte
ich mich da getäuscht haben, nehme ich das zurück.

Also bei der Bank braucht man entweder Hilfe bei der Kontoeröffnung
oder bei Überweisungen. Und wenn ich so etwas lese, denke ich, wie soll
es da mit dem Unternehmen etwas werden, wenn man nicht einmal selbst
diese einfachen Dinge hinbekommt.

Ich denke auch nicht, daß ich arrogant bin. Ich verlasse mich allerdings
ganz bestimmt nicht auf eine Gründungsfirma. Und ich bleibe dabei, daß
Firmenwelten keine Ahnung hat.

---

Hallo User MEC

hab Ihre Frage nicht ganz verstanden, was meinen Sie mit Ihrem Posting.

Gruß

trading

benco
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Beitrag von benco » 19.09.2007, 09:09

trading hat geschrieben:Danke, daß Sie User benco anführen, damit bestätigen Sie mich bestens.
Der User hat eine Ltd. gegründet und weiß nicht, wem die gehört.
Ich schließe mich Bernadette an. Ich finde es sehr unangenehm, daß hier Leute ins Lächerliche gezogen werden. Ich bin betrogen worden. Aber wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Kein Wunder auch, dass sich niemand auf das Posting von canis lupus "Dauerthema Limitedprovider" meldet. Warum wohl? Weil alle Ltd-Provider schlecht sind? Wohl kaum. Weil sich hier niemand dem Spott aussetzen will, den jetzt zum Beispiel Bernadett abbekommt, nur weil sie Firmenwelten empfohlen hat. Und das auch nur auf Nachfrage! Dies ist doch ein Forum, in dem es um Information geht und nicht darum, sich auf Kosten anderer Lustig zu machen. Ich bin dankbar, wenn ich eine solche Information bekomme. Dann kann ich zumindest da anrufen und mir ein eigenes Bild machen.

Es stimmt: jeder darf hier seine Meinung haben. Aber auf die unsachlichen Beiträge von manchen Leuten könnte ich wirklich verzichten.

Benco

trading
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Beitrag von trading » 19.09.2007, 11:04

Werter User Benco,

ich verstehe jetzt Ihr Posting wirklich nicht. Ich hatte Ihnen mit meinem
Posting vom 21.08.07 einen ganz konkreten Vorschlag auf Ihr Problem
hin gemacht und Sie nicht dem Spott ausgesetzt. Eigentlich hätte ich
erwartet, daß Sie eine kurze Info geben, ob Ihr Problem gelöst oder ob
Sie mein Ratschlag weitergebracht hat.

Ihr Problem bestätigt doch, daß die meisten Gründungsagenturen nichts
taugen, und dazu zähle ich auf jeden Fall Firmenwelten.

Übrigens, lesen Sie nochmals die Postings von Bernadette, wer wen
versucht hat, lächerlich zu machen.

trading

MEC
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Beitrag von MEC » 19.09.2007, 11:12

trading hat geschrieben:...User MEC hat zu diesem Laden (einen anderen Ausdruck benutze ich nicht, um mich nicht strafbar zu machen) alles sehr treffend schon geschrieben...
:shock: Wenn Sie meine es sei etwas nicht in ordnung dann geben Sie mal bitte den Link zu den betreffenden Artikel an.


DANKE![/quote]

trading hat geschrieben:Hallo User MEC
hab Ihre Frage nicht ganz verstanden, was meinen Sie mit Ihrem Posting.
Hallo trading,
was gibt es denn da zu verstehen?

Sie hatten geschrieben das ich (MEC) einen Ausdruck verwendet habe, den Sie nicht verwenden möchten, da Sie sich nicht strafbar machen möchten.

Sofern haben Sie mir doch unterstellt das ich etwas geschrieben haben womit ich nicht strafbar gemacht habe, in Bezug auf Firmenwelten.
Um welchen Artikel von mir soll es sich den dabei handeln? Bitte geben Sie mal den Link dazu an damit dies geklärt werden kann.

:oops: Vermutlich haben Sie da was hineininterpretiert, dies scheint Ihnen ja erst kürzlich schon mal passiert zu sein...

Firmenwelten hatte einen Mitbewerber schlecht gemacht, da stellt sich aus meiner Sicht die Frage ob die es nötig haben so an Kunden zu kommen. Auch auf der Webseite sind einige Äußerungen zu finden die ich für bedenklich halte.
Firmenwelten hat geschrieben:Haftet der Geschäftsführer mit seinem Privatvermögen? Nein. Eine Limited entspricht nach langläufigem Verständnis der deutschen GmbH.
Es wäre schon mal Zeit das man die PRIVATE LIMITE COMPANY als eigenständige Rechtsform begreift und nicht mit einer anderen Rechtsform vergleicht.
Eine Bestätigung zu dieser Aussage werden Sie ganz bestimmt in keinen Gesellschaftsrecht der Welt finden.

Firmenwelten hat geschrieben:Es gibt in der englischen Rechtssprechung keine gesetzlich verankerte Durchgriffshaftung.
Nach meiner Meinung ist diese Aussage für den unbedachten Lesser sehr verwirend. Zu einen wird man den Begriff 'Durchgriffshaftung' wohl kaum im englischsprachigen Rechtsraum finden und is den deutschen Recht entnommen, zum andern wird dies wohl nicht gesetzlich in der Rechtssprechung verankert sondern in den Gesellschaftsrecht.

Nach den Wrongful Trading Rule haftet ein Director nach Eröffnung eines Insolvenzverfahren, wenn er wusste oder hätte wissen müssen, dass eine vernünftige Chance besteht, die Insolvenz der Gesellschaft zu vermeiden, und er nicht jeden Schritt unternommen hat, um die Nachteile für die Gläubiger zu minimieren sowie für alle getätigte Rechtsgeschäfte und geschäftlichen Transaktionen nach diesen Zeitpunkt.
Die Haftung wegen Veil Piercing kommt in betracht wenn nachweislich die Private Limited Company als bloße Fassade zur haftungsrechtlichen Abschirmwirkung genutzt wurde und Gesellschaftskapital in keiner Relation zu den getätigten Geschäften stand. Die Haftung wegen Fraudulent Trading, ist relative selten da dies meist nur schwer zu Beweisen ist. Fraudulent Trading liegt vor wenn jemand in betrügerischer Absicht gehandelt hat und Gläubiger vorsätzliche getäuscht hat.
Haftbar wird in diesen Fall der Geschäftsleitung (Director) gemacht, in diesen Zusammenhang spricht man auch von 'Piercing the Corporate Veil' also besteht eine Durchgriffshaftung sehr wohl.

Dies sind nur zwei Punkte die nach meiner Meinung einen falschen Eindruck beim Lesser erzeugen. Dann gibt es auch noch ein wiederspruchliche Aussage auf der Webseite des Betreibers!
Firmenwelten hat geschrieben:Ist das Unternehmen in England in Problemen, wovon viele Direktoren gar nichts ahnen, weil sie sich in guten Händen wähnen, entscheiden deutsche Gerichte inzwischen konsequent gegen Direktoren und Sharholder.
Firmenwelten hat geschrieben:Können die Shareholder haftbar gemacht werden? Die Shareholder, also die Aktionäre oder Gesellschafter, können wie bei der deutschen Aktiengesellschaft nur bis zur Höhe ihrer Pflichteinzahlung haftbar gemacht werden.
Beide oben erwähnte Aussagen finden Sie unter
firmenwelten.de/Haftungswissen.443.0.html

Eine Durchgriffshaftung gegenüber den Gesellschafter besteht nach britischen Recht nicht. Eine weitere Haftung für den Gesellschafter kann sich nur ergeben wenn dieser auch zugleich als Dirktor die Geschäfte der Gesellschaft führt oder als "Schadow Director" überwiegend die Geschäfte geführt hat und die maßgeblich Entscheidungen getroffen hat.

trading
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Beitrag von trading » 19.09.2007, 11:46

Nein User MEC, da haben Sie mich völlig falsch verstanden. Ich habe
gemeint, daß ich nicht einen Ausdruck verwenden möchte, der mir auf
der Zunge liegt.

Ich habe auch geschrieben, daß Sie schon alles Notwendige zu Firmenwelten gesagt haben (und das gut aufgelistet haben). Ich stimme
mit Ihrer Einschätzung völlig überein.

Nochmals, Sie haben mich völlig falsch verstanden.

Gruß

trading

benco
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Beitrag von benco » 19.09.2007, 11:57

trading hat geschrieben:Werter User Benco,

ich verstehe jetzt Ihr Posting wirklich nicht. Ich hatte Ihnen mit meinem
Posting vom 21.08.07 einen ganz konkreten Vorschlag auf Ihr Problem
hin gemacht und Sie nicht dem Spott ausgesetzt.
Ja mir ist in der Tat sehr kompetent geholfen worden. Aber ich erspare es mir, hier Namen zu nennen. Sie haben sich Ihre Meinung ja schon gebildet.

Benco

trading
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Beitrag von trading » 19.09.2007, 12:22

ist doch schön für Sie, wenn Ihnen geholfen wurde.

trading

Heiner
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Beitrag von Heiner » 19.09.2007, 20:45

Hi,

jetzt hab ich den ganzen Beitrag mir durchgelesen und bin noch dümmer als vorher. Ich kenne alle schlechten Provider aber keinen guten (jedenfalls nach den Aussagen).

Welcher Provider ist denn jetzt wirklich zu empfehlen? Ich will eine LTD gründen, da dies derzeit wesentlich schneller geht.

Es würde sich um eine Firma handeln die Software für Banken herstellt -> also in der IT .

Vorab danke ;) .

trading
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Beitrag von trading » 19.09.2007, 21:13

Hallo User Heiner,

Einen Provider zu empfehlen, das geht meiner Meinung nach nicht.
Alle haben Nachteile.

Ich würde mich an Ihrer Stelle mit der Thematik in Ruhe befassen
und auch mit den Pflichten, die dann auf Sie zukommen. Wenn Sie
der Meinung sind, daß Sie dann das im Griff haben, ist es eigentlich
egal, welchen Provider Sie nehmen. Mehr als 500,00 - 700,00 Euro
würde ich nicht ausgeben, lohnt nicht. In diesem Preis muß dann
auch wirklich alles enthalten sein, damit Sie in Deutschland tätig
werden können. Folgekosten für die kommenden Jahre dürfen per
Jahr nicht höher sein als 200,00 - 300,00 EURO.

Machen Sie um Provider einen Bogen, die Ihnen Steuerersparnis
versprechen, das funktioniert nicht. Und machen Sie um einen
Provider einen Bogen, der behauptet, er sei der Einzige, der das
richtig macht.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Glück.

Gruß

trading

Claudia123
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Beitrag von Claudia123 » 19.09.2007, 21:43

@trading: Mich würde ja mal interessieren, woher Sie wissen, wie die einzelnen Anbieter arbeiten.

Bei welchem sind Sie denn? Und haben Sie zu den Anbietern von Go Ahead, Limited4you, Limited24 bis Firmenwelten denn mal persönlich Kontakt aufgenommen um beurteilen zu können, wie diese arbeiten?

Es ist doch beispielsweise ein Unterschied, ob ich auf eine E-Mail-Anfrage eine Woche warten muss, oder relativ zeitnah eine Antwort bekomme.

@Heiner: probieren Sie es doch einfach mal aus. Schreiben Sie an alle bekannten Anbieter eine E-Mail mit Ihrer Anfrage und schauen Sie, wie die Reaktionen ausfallen.

Liebe Grüße

Claudia

trading
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Beitrag von trading » 20.09.2007, 07:06

Hallo Claudia123

laut Ihren Postings haben Sie ja auch schon interessante Erfahrungen mit
Ihrer Ltd. gemacht. Ich glaube, Sie wurden auch schon verdächtigt, selbst eine Gründungsagentur zu sein.

Wir haben in den "wilden" Anfangsjahren eine Ltd. gegründet und auch
schon unsere Erfahrungen hinter uns, obwohl ich von meinem Backround
her sicher im Vorteil war gegenüber anderen Gründern.

Deswegen würde ich nie eine Empfehlung aussprechen. Am Telefon hört
sich das immer alles ganz toll an, am Anfang bekommen Sie auch überall prompt Antwort. Spätestens wenn der erste Return abgegeben werden
muß, zeigt sich dann, was wirklich ist.

Sich klar sein, daß man eine Kapitalgesellschaft gründet, sich über die
Pflichten als Director klar sein und sich selbst um alles, aber auch wirklich
um alles selbst kümmern, dann klappt es.

Und um alle Gründungsagenturen einen Bogen machen, die angeblich
alles können und mit Steuerersparnis werben.

Gruß

trading

RAKLOSE
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Beitrag von RAKLOSE » 20.09.2007, 08:35

genau die richtigen Kriterien, die trading nennt !!

MEC
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Beitrag von MEC » 24.09.2007, 11:28

Die frage ist doch es überhaupt einen deutschsprachigen Limited-Provider uneingeschränkt Empfehlen kann?

Zuerst sollte man sich doch mal ein Fachbuch zum Thema PRIVATE LIMITED COMPANY zulegen und die Aussagen der Provider hinterfragen. Wer sich darauf verlässt das der Provider alles erledigt ist nach meiner Meinung ohnehin nicht geeignet eine Firma zu führen.

Vielen ist eben nicht bewusst was mit einer Selbständigkeit verbunden ist, erst recht nicht wenn es sich um eine Auslandsgesellschaft handelt die aus einen fremden Rechtskreis kommt. Wenn dazu auch noch sprachliche Probleme kommen kann dies kaum gut gehen.

Deshalb sollte man sich erst einmal über die Pflichten klar werden die mit der britischen Limited Company in Deutschland und den Vereinigten Königreich verbunden sind.


Erst nach reiflicher Überlegung sollte dann entschieden werden ob die LTD die geeignete Rechtsform ist. Es gibt eben keine gute oder schlechte Rechtsform. Die Rechtsform sollte so gut wie möglich zu den Anforderungen des Unternehmers passen.
Bei der UK-Limited wir dies oft auf zwei Faktoren reduziert: begrenzte Haftung und frei wählbares Haftungskapital.

Die Gründer sind oftmals auch selbst schuld für viele Probleme da es möglichst günstig sein soll und der Preis entscheidet welcher Provider der richtige ist.

Vorsicht ist nach meiner Meinung auch dann angesagt wenn ein Provider mit einer oder mehren Niederlassungen in Deutschland tätig ist aber ein Dormant Company Account einreicht. Dies ist bekanntlich nur für Gesellschaften möglich die keine signifikant Buchhaltungstransaktionen zu verbuchen haben.

Dort stellt sich die Frage ob der Provider umsonst arbeitet oder diesen nicht bekannt ist das die Umsätze der deutschen Betriebsstätte auch zu den Umsätzen der LTD zählen.

Man sollte dann auch mal schauen wie zuverlässig der Provider seine eigene Unterlagen eingereicht hat unter http://wck2.companieshouse.gov.uk
Den 'Current Appointments Report' ist da sehr hilfreich unter 'Recent Filing History' ist da sehr aufschlussreich.

Wer selbst die Möglichkeit nutzen möchte den RETURN und den ACCOUNT einzureichen sollte sicherstellen ob man den WebFiling Zugang von seinen Provider erhält. Dies sehe ich als einen sehr wichtigen Punkt an!
Fehlt dieser Zugang ist man darauf angewiesen das der Provider dies pünktlich einreicht.

Danach bleiben vermutlich ohnehin nicht mehr viele Provider übrig, sofern überhaupt noch einer übrig bleibt wo wirklich alles passt! :-((

Vermutlich wird einen nichts anderes Übrigbleiben als die Vor- und Nachteile der verschieden Provider abzuwägen.

Ein Provider den man wirklich uneingeschränkt empfehlen kann gibt es nach meiner Meinung ohnehin im deutschsprachigen Raum (noch) nicht.

Don
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nun steh ich da ich armer tor...

Beitrag von Don » 29.01.2008, 12:19

also ich hab jetzt alles aus diesem tread gelesen und ...bin so schlau als wie zuvor.
ich fasse mal zusammen, wir wissen nun das die ganzen provider mehr oder weniger sch... sind, richtig verstanden? wir wissen das wir eigentlich nichts wissen, richtig verstanden? wir wissen das wir uns vorher gut informieren müssen um dann aber wiederum zu dem ergebnis zu kommen alles sch..., richtig verstanden? wir wissen das wir uns vorher ganz sicher sein sollten das es in der tat eine ltd. sein muss.
ich könnte die aufzählung fortführen aber ich denke es ist klar worauf ich hinaus möchte...auf eine lösung.
wenn jetzt die ganzen provider alle mehr oder weniger nix taugen was dann?
Eine ltd zur gründung von ltds aufmachen die ordentliche arbeit leistet?
Spaß beiseite, was ist denn nun der königsweg also entweder das beste vom schlechten oder eine alternative oder kommt man doch am besten wenn man sich einen kleinen lokalen vermögensberater oder so jemanden sucht mit dem man das zusammen durchziehen kann?

bitte keine belehrungen oder ähnliches, ich bin wirklich nur an pragmatischen vorschlägen wirklich direkt zum thema interessiert...

trading
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Beitrag von trading » 29.01.2008, 13:59

Hallo Don,

kontaktieren Sie einen Anwalt, der sich mit Ltd. auskennt (ein
sehr guter schreibt hier im Forum öfters), geben Sie das
Geld aus für eine kompetente Beratung aus und gründen dann.

Eine Ltd. an sich ist unserer Erfahrung nach eine sehr gute Sache.

Gruß

trading

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