Sicherheitsproblem bei deutschem Unternehmenssitz?

Wie gründe ich eine Limited? Limited-Provider und Agenturen. Vor- und Nachteile der Limited. Vergleich zu anderen Rechtsformen. FAQs
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hanswurst
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Sicherheitsproblem bei deutschem Unternehmenssitz?

Beitrag von hanswurst » 11.10.2014, 19:05

Hallo,

zuerst die Vorstellung:

Ich bin Anfang 40, Mitinhaber einer GbR und Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH. Wir vertreiben seit ca. 8 Jahren hauptsächlich Artikel einer bestimmten Artikelgruppe im Internet (und mit einem Ladenlokal). Die Umsätze sind OK, wir wachsen jeweils jedes Jahr um ca. 20%.

Darüber hinaus versuchen wir auch in völlig anderen Bereichen Fuß zu fassen. Die Zeiten werden wohl schlechter werden und auf mehreren Beinen steht man definitiv sicherer.

Außerdem gibt es meinen kompletten Namen nur 3 x auf der Erde (spielt später noch eine Rolle).

Jetzt mein/unser Problem -> folgendes Szenario:

Angefangen haben wir vor ca. 10 Jahren mit der „serienmäßigen“ Produktion von hochwertigem Gold-Diamant-Schmuck und dem Onlineverkauf an Endkunden und im Großhandel. Nach den ersten Auffälligkeiten, Ausspäh- und Einbruchsversuchen bei meinem Geschäftspartner (dort war das Gewerbe damals angemeldet), haben wir uns schleunigst aus diesem Geschäft zurückgezogen und uns was anderes einfallen lassen.

Nun möchten wir aber gerne in das Geschäft zurück (siehe oben - > mehrere Standbeine). Nur die Angst vor Überfall, Raub und Mord lässt uns keine Ruhe. Die Zeiten sind in dieser Hinsicht sicher nicht besser geworden.

Die Idee ist, ein Unternehmen im Ausland zu Gründen und dieses als Verkäufer und Markeninhaber in Deutschland auftreten zu lassen. Allerdings dürften auch die Geschäftsführer in keinem Impressum auftauchen bzw. für jeden einzusehen sein (siehe oben -> seltener Name). Wir denken nicht, dass ein potentieller Übeltäter erst nach London fliegt um sich die Adresse des Geschäftsführers zu besorgen. Wir wollen es zumindest nicht zu einfach machen.

Wir interessieren uns aktuell für die Niederlande, Großbritannien und die USA. In allen drei Ländern gäbe es keine größeren Schwierigkeiten mit der Sprache und Dienstleister die sowohl die Gründung begleiten als auch (später) den „Briefkasten“ verwalten . Die USA sind in der Auswahl, weil schön weit weg von Deutschland, bei Bedarf gut zu erreichen und seriös als Firmensitz (vor allem im Design-Bereich). Außerdem muss unsere Marke ja einen Internetauftritt haben und die USA haben eigene Regeln beim Impressum.

Unsere Umsätze werden leider nicht denen von VW oder Coca Cola entsprechen. D.h. die Kosten des „Briefkastens“ könnten zum Problem werden.
Daher jetzt die entscheidende Frage: „Hat jemand eine bessere Idee oder ähnliche Probleme?“

Wichtig: Es geht nicht um Steuerflucht oder sonst ein krummes Ding, sondern nur um unsere Sicherheit und die unserer Familien. Es ist schon schlimm genug, dass man solche Kapriolen schlagen muss um seinem Geschäft nachgehen zu können.

Danke!

HF Consult
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Re: Sicherheitsproblem bei deutschem Unternehmenssitz?

Beitrag von HF Consult » 12.10.2014, 16:03

Hallo

schreib mich, vielleicht habe ich ne gute/legale Loesung fuer die US Schiene, die auch seitens des FA keinen Aerger aufweist (Briefkasten, sowas moegen die nicht)
mfg
Haiko

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