Gründung GmbH- Auto als Wertanlage??

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flojoe89
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Gründung GmbH- Auto als Wertanlage??

Beitrag von flojoe89 » 20.01.2012, 10:13

Guten Morgen zusammen :)

habe in absehbarer Zeit vor eine GmbH zu gründen. Es ist ja möglich Wertanlagen als Kapitaleinlage für die Gründung einer GmbH zu bringen- geht das z.B. auch mit einem Auto Wert ca. 17-20.000 €. Das Fahrzeug wurde finanziert. Mittlerweile sind bereits 2/3 des Darlehens bei der Bank getilgt worden.

Kann mir da jemand zuverlässig helfen? :idea:

Danke schon einmal vorab...

Grüße
flojoe

Gamba
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Registriert: 14.01.2012, 18:41

Re: Gründung GmbH- Auto als Wertanlage??

Beitrag von Gamba » 21.01.2012, 09:47

Das geht nicht.

Ein Auto ist keine Kapitalanlage. Nichtmal eine Sicherheit.

Entweder eine UG oder 25000 Euro.

PS: Ich verstehe das alles nicht. Hier in dem Forum treiben sich ein Haufen Leute rum die keine müde Mark auf der Tasche haben, aber haben Illusionen die genseits von Gut und Böse sind.

Deine Frage hättest du dir auch selbst beantworten können.
Wenn du als Einzel Unternehmer eine GmbH gründest, dann kann man das in entwa so sehen das du aus deinem Unternehmen aussteigst und nurnoch als Angestelter deiner eigenen Firma arbeitest.
Du zahlst dir deinen Lohn aus und du wirst als Privatperson nicht Haftbar gemacht mit deinem Kapital.

Die 25000€ sind die Sicherheiten, den fals du Pleite gehst werden die 25000€ dafür genutzt deine Schulden zu bezahlen.
Und glaube mir, dein Auto will keiner haben.

riese
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Re: Gründung GmbH- Auto als Wertanlage??

Beitrag von riese » 21.01.2012, 23:20

Hallo Gamba,
Die 25000€ sind die Sicherheiten, den fals du Pleite gehst werden die 25000€ dafür genutzt deine Schulden zu bezahlen.
wenn es so wäre, dürfte mit dem Geld nicht gewirtschaftet werden, sondern müsste sicher auf einem Konto angelegt sein. Eine Firma wird ja auch nicht in der Absicht gegründet, um plete zu gehen (von ein paar Betrügern abgesehen), sondern um damit zu wirtschaften. Der persönliche Hafter einer Personengesellschaft kann deshalb auch ein Opa im Altenheim sein (sofern er nicht entmündigt ist), der außer Taschengeld nichts hat, was im Insolvenzfall zu holen wäre. :lol:

Trotzdem scheitert hier die Sache mit dem Auto. Um es einzulegen, müsste es auch auf den Namen der GmbH umgeschrieben werden. Da der Brief auf der Bank liegt, müsste die Bank dem zustimmen. Wenn sie das täte, dann höchstens mit der Maßgabe, dass auch der Kredit als Verbindlichkeit mit in die Firma eingebracht würde, denn sonst wäre das Auto für den Kreditgläubiger kein Pfand mehr. Und Flojoe würde damit ein Eigentor schießen, denn dann würde er mit der Einlage kein Eigenkapital schaffen, sondern eine Bilanzverlängerung und eine Senkung der Eigenkapitalquote.
Wenn du als Einzel Unternehmer eine GmbH gründest, dann kann man das in entwa so sehen das du aus deinem Unternehmen aussteigst und nurnoch als Angestelter deiner eigenen Firma arbeitest.
Von einem bestehenden Einzelunternehmen lese ich hier nichts. Dann sähe die Sache auch ganz anders aus. Die Einbringung eines kompletten Betriebes ist nicht mit dessen Liquidierung gleichzusetzen, sondern es handelt sich hierbei um eine Verschmelzung nach dem Umwandlungsgesetz. Der Einzelbetrieb würde in der GmbH weiterexistieren, es hat lediglich ein Eigentümerwechsel stattgefunden - der Betrieb gehört jetzt der juristischen Person "GmbH". Damit würden alle Vermögensgegenstände und Schulden, also auch der zum Betriebsvermögen gehörende PKW und der Kredit, mit dem er finanziert wird. Aber um den Fall geht es ja hier nicht.

Gruß
Rainer

Mini-GmbH
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Re: Gründung GmbH- Auto als Wertanlage??

Beitrag von Mini-GmbH » 28.02.2012, 07:07

Erstens kann man mit den 25.000 € wirtschaften, zweitens müssen davon auch nur 50 %, also 12.500 €, von Anfang an eingezahlt werde, siehe auch GmbH Stammkapital. Was mir dabei neu war ist, dass es sogar Konstellationen gibt, in denen man das Stammkapital als Kredit vergeben darf.

Freudiger Gruß!

Timon

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