UG/OHG Entlohnung

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S.Feiklaer
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UG/OHG Entlohnung

Beitrag von S.Feiklaer » 17.01.2010, 22:31

Hallo,

haben einen Businessplan für eine Seniorenbetreuung geschrieben. Nun stell sich aber die Frage der Rechtsform. Wir sind 5 Gesellschafter, wobei einer den Geschäftsführerposten übernimmt.

Für die UG spricht sicherlich die Haftungsbeschränkung. In unserem Businessplan jedoch stellt der Posten der Personalkosten einen großen Faktor dar. Nun zu meiner Frage? Sollte wir nicht lieber eine OHG als Rechtsform wählen (Sozialaufwendungen fallen weg)? Was uns im Moment beschäftigt ist die Entlohnung. Wo soll man diese im Finanzplan berücksichtigen? Der kalkulatorische Unternehmerlohn ist ja mit einer Entnahme gleichzusetzen oder? Also können wir diesen nicht in der GuV ansetzen? Muss man ihn in der Liquiditätsplanung verbuchen? Oder kann man ihn trotzdem irgendwie in die GuV mit einbeziehen.

LG

riese
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Re: UG/OHG Entlohnung

Beitrag von riese » 18.01.2010, 12:55

Hallo,

was hältst Du denn von der UG & Co KG. Die UG wirtschaftet nicht, sondern schläft und dient im Fall eines Falles als Prellbock für Gläubiger. Der GF muss kein Gehalt beziehen. Damit läuft die Rücklagenbildung auch faktisch ins Leere (25% von 0 bleibt 0).

Es wirtschaftet nur die KG. Aber Vorsicht: Die 5 Kommanditisten können - obwohl sie keine Arbeitnehmer sind - evtl. SV-pflichtig sein, weil 4 den 5. überstimmen können und insofofern eine Weisungsabhängigkeit besteht. Das wäre aber u.U. auch bei der oHG der Fall.

Gruß
Rainer

maltamasche
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Re: UG/OHG Entlohnung

Beitrag von maltamasche » 25.01.2010, 06:09

riese hat geschrieben: Damit läuft die Rücklagenbildung auch faktisch ins Leere (25% von 0 bleibt 0).
Gibt es denn dazu schon Rechtssprechnung? Ich habe nämlich immer noch die Befürchtung, dass ein solches Setup die Haftungsbeschränkung faktisch aushebelt.

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