Welche Rechtsform bei Fitnessstudioneugründung?

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ChristianHF1979
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Welche Rechtsform bei Fitnessstudioneugründung?

Beitrag von ChristianHF1979 » 31.08.2011, 09:59

Hallo Zusammen,

ich plane ein eigenes Fitnessstudio zu gründen und bin in einigen Bereichen auch schon recht weit. Umsatzplan, Kostenplan, Liqudität und Rentabilität für die ersten 3 Jahre sind fertig, das Konzept steht.
Auch bei der Suche nach der passenden Immobilie bin ich recht weit. 3 Immobilien stehen in der engeren Auswahl, bei der favorisierten Immobilie bin ich aktuell in aussichtsreichen Gesprächen. Der Vermieter hat schon Bereitschaft signalisiert mir die Immobilie zu vermieten, da ich allerdings etwas mehr brauche als er ursprünglich ausgeschrieben hat, geht es aktuell noch um die Klärung ob und wie er den Serverraum verlagern kann um den zusätzlichen Platz für mich zu schaffen. Sollte er hier ne Lösung finden, geht es im nächsten Schritt nur noch um die Klärung in wie weit der Umbau vom Vermieter übernommen und auf den Mietpreis abgewälzt wird. Jeden Euro den ich am Anfang an Umbaukosten sparen kann, ist schließlich Gold wert. Bereitschaft zumindest einen Teil des Umbaus zu übernehmen, hat er jedenfalls schon signalisiert, ich hoffe natürlich auf einen vollständigen Umbau um Ressourcen zu sparen.

So aber jetzt erstmal genug mit der Vorstellung meines Projekts sondern zum eigentlichen Thema der Rechtsform.

Hier ein paar Eckdaten:

Fitnessstudio (Premiumdiscounter)
vorhandenes EK: 50000 Euro
Gerätefinanzierung über Leasing, WKZ in Höhe von 70000 Euro mit drin, diese 70000 Euro sind eingeplant für den Teil des Umbaus der nicht vom Vermieter übernommen wird + Kauf von Einrichtungsgegenständen die mit Sicherheit nicht vom Vermieter übernommen werden wie Umkleideschränke + Bänke, Sessel und Tische für die Lounge, Palmen etc., der Rest der überbleibt dient dann als zusätzlicher Puffer für die Anlaufphase.
Wenn der Vermieter den kompletten Umbau durchführen sollte, würden etwa 50000 Euro von den 70000 Euro übrigbleiben. Ich hätte also zu Beginn flüssige Mittel von 100000 Euro.
Groß weniger sollten sie aus meiner Sicht auch nicht sein da ich mit monatlichen Aufwendungen von etwa 30000 Euro kalkuliere.
Auf Grund des dementsprechend hohen Umsatzes würde ich ja zur GmbH tendieren, jedoch bereiten mir hier die "geblockten" 25000 Euro Stammkapital Kopfschmerzen in Bezug auf die Anlaufphase, hier wäre eventuell die UG die Alternative, allerdings mit dem "Problemzusatz" haftungsbeschränkt. Sowohl bei der GmbH wie auch bei der UG müsste ich auch erstmal bei meinem Leasinggeber anfragen ob das Leasing dann überhaupt noch durchgehen würde. Bisher weiß ich das nur für den Fall einer Einzel- bzw. Personengesellschaft.
Außerdem weiß ich, dass viele Studios als OHG oder Gbr geführt werden, was bei mir allerdings flach fallen würde da ich alleine bin.
Was meint ihr?

Vielen Dank schonmal im voraus!

VG

Christian

mgb-consulting

Re: Welche Rechtsform bei Fitnessstudioneugründung?

Beitrag von mgb-consulting » 31.08.2011, 11:31

Hallo ...

das oberste Ziel einer jeden Gründung sollte sein, dass das Geld zu Ihnen fliesst und die Risiken nach Außen verlagert werden und unter diesem Aspekt sollten Sie die Rechtsform wählen.

Im Insolvenzfalle könnten nachlaufende Mieten und Leasingraten ein Risiko darstellen, darüber hinaus könnte der Vermieter ggf. einen Rückbau der Immobilie in den ursprünglichen Zustand verlangen.

Wenn Vermieter und Leasinggeber einer Anmietung über die GmbH zustimmen, ggf. unter Zuhilfenahme einer begrenzten Bürgschaft, dann würde ich zur GmbH tendieren, um die wesentlichsten Risiken auszuschließen.

Das GmbH Stammkapital ist kein Kapital, das fest auf dem Konto "eingefroren" werden muss. Es ist Eigenkapital, dass dem Unternehmen langfristig zur Verfügung steht und bei Gründung auf das Konto einbezahlt wurde.

Wenn Sie hiervon Gegenstände des Anlagevermögens erwerben, z.B. ein Teil der Geräteausstattung, dann ist das Geld nicht weg, sondern es liegt dann in gebundener Form, in den erworbenen Wirtschaftsgütern vor.

Bilanziell handelt es sich um einen Aktivtausch, das Geld wandert aus der Barliquidität (Umlaufvermögen) heraus und ist dann in einem erworbenen Wirtschaftsgut (Anlagevermögen) gebunden.

MfG
MGB-Consulting

ChristianHF1979
Beiträge: 4
Registriert: 31.08.2011, 09:11

Re: Welche Rechtsform bei Fitnessstudioneugründung?

Beitrag von ChristianHF1979 » 31.08.2011, 13:05

Hallo,

vielen Dank für die hilfreiche Antwort.
Also GmbH wie ansatzweise schon vermutet.
Hierzu dann noch 2 "weiterführende" Fragen.

1. Bei mir sieht es so aus, dass ich Gründungszuschuss von der Arbeitsagentur bekommen würde. Jedoch verlangt die Arbeitsagentur von mir zusätzlich zum Konzept, Umsatzplan, etc., dem Existenzgründungsseminar sowie der fachkundigen Stellungnahme auch dass ich den unterschriebenen Mietvertrag für die Immobilie vorlege. Erst danach darf ich laut Aussage meiner Sachbearbeiterin das Gewerbe anmelden. Wie mach ich das dann mit dem Mietvertrag wenn ich mich für eine GmbH entscheide? Ich muss den Mietvertrag dann ja erst privat unterschreiben, dann der Arbeitsagentur vorlegen und anschließend kann ich dann die GmbH gründen. Kann ich den Mietvertrag anschließend von mir als Privatperson auf die GmbH übertragen? Weil wenn ich den Mietvertrag privat behalte, hafte ich ja wie bei einer Einzelunternehmung mit meinem Privatvermögen und habe zusätzlich auch noch den Nachteil, dass ich die Miete nicht vom Geschäftskonto bezahlen und auch keinen Vorsteuerabzug machen kann. Und das kann ja nicht Sinn und Zweck der Sache sein.
Kann ich den Vertrag nach Gründung überschreiben oder gibt es noch eine Möglichkeit, dass von vornherein anders zu lösen?

2. Bei mir handelt es sich ja um eine 1 Personen GmbH, dementsprechend bin ich alleiniger Gesellschafter und auch Geschäftsführer. Soweit ich weiß gilt der Geschäftsführer bei einer GmbH als Angestellter und benötigt dementsprechend auch einen Vertrag in dem unteranderem auch das Gehalt geregelt ist. Soweit richtig? Wenn dem so ist, wie regele ich folgendes? Da ich erstmal bis die Gewinnzone erreicht ist, wenn möglich keine Privatentnahmen machen möchte sondern meine Lebenshaltungskosten komplett über den Gründungszuschuss decken möchte, stellt sich mir die Frage wie ich dies im Geschäftsführervertrag regele denn ich habe dementsprechend zum Beispiel für die ersten 6 Monate ein Gehalt von 0 Euro, im 7. Monat ist der Break Even erreicht und ich fange erstmal sagen wir mit 2000 Euro an, irgendwann im 2. Jahr sollen dann 4000 Euro erreicht sein. Dies soll dann auch, bis die 5 Jahre Leasing rum sind und mir anschließend die Geräte gehören, ich aber nichts mehr zahlen muss, das Maximum sein.
Wie gegele ich sowas im Geschäftsführervertrag? Es steht ja nicht fest wann der Breakeven erreicht ist. Einfach den Passus einbauen: Bis zum Break Even Gehalt 0 Euro, ab Break Even 2000 Euro und dann an bestimmte Gewinngrößen gekoppelt weitere Steigerungen?
Und wie sieht es aus wenn ich bevor der Break Even erreicht ist doch in einem Monat mal nicht hinkomme und ich 400 Euro benötige aus welchen Gründen auch immer. Bei einer Einzelunternehmung würde ich dann einfach eine Privatentnahme machen. Gibt es irgendeine Möglichkeit dies auch bei einer GmbH zu machen, zum Beispiel in dem man diese 400 Euro als Gehaltsvorschuss deklariert?

Zu Ihren weiteren Ausführungen:

Gut zu wissen ist, dass ich das Stammkapital auch verwenden kann um Anlagevermögen zu kaufen. Ich vermute hierzu zählen dann auch Computer, Solarien, Loungeausstattung etc. denn Teile des Geräteparks wollte ich eigentlich nicht direkt kaufen sondern wie schon erwähnt komplett leasen.
Hierzu muss ich vielleicht noch erwähnen, dass es sich um kein Leasing handelt bei dem ich die Geräte nach Ablauf des Leasingvertrages zurückgebe sondern die Geräte anschließend mir gehören, es handelt sich also mehr oder weniger um eine/n Mietkauf/Finanzierung.
Falls der Vermieter mit einer GmbH einverstanden wäre, aber das Leasing bei einer GmbH nicht durchgehen würde, hätte ich natürlich noch die Möglichkeit einen KFW Kredit zu beantragen und die Geräte dann direkt über diesen zu kaufen. Mir ist die Variante Leasing jedoch lieber da ich a) dann immernoch die Chance hätte naträglich noch etwas über einen KFW/Bankkredit nachzuschießen falls unvorhersehbare Ereignisse eintreten und zum weiteren muss ich zugeben, dass mich der Zeitaufwand bis ein KFW Kredit durch und anschließend auch ausgezahlt ist, etwas abschreckt.
Beim Leasing dauert das Ganze maximal 2-3 Wochen, es kann aber auch schon nach 24 Stunden erledigt sein, dies ist an dieser Variante das extrem reizvolle.
Aber vielleicht sehe ich das Ganze auch "falsch", die besseren Zinssätze zum Beispiel erhält man natürlich beim KFW Kredit.
Jetzt hör ich aber mal auf, ich drifte schon wieder ab und vermische hier Themen.

Vielen Dank auf jeden Fall.

VG

Christian

mgb-consulting

Re: Welche Rechtsform bei Fitnessstudioneugründung?

Beitrag von mgb-consulting » 31.08.2011, 13:37

Hallo ...

zum Mietvertrag
Sie sollten sich auf keinen Fall von der Arbeitsagentur zum Abschluss eines Mietvertrages vor der eigentlichen GmbH-Gründung und -Eintragung drängen lassen. Nach momentaner Rechtslage haben Sie (noch) einen Rechtsanspruch auf den Gründungszuschuss und die Aufgabe der Arbeitsagentur ist es, die Machbarkeit und Tragfähigkeit des Vorhabens anhand der vorgelegten Zahlen zu prüfen. Wenn Ihre Sachbearbeiterin Sie dazu zwingt, dann sollten Sie umgehend die Gespräche mit der Dame abbrechen und den Teamleiter der Dame um Hilfe bitten, um hier eine Lösung zu finden.

zum Gehalt
Ich würde ein geringes Grundgehalt ansetzen und eine monatliche Prämie, die sich nach dem Betriebsergebnis richtet. Denkbar wären z.B. 500,-€ fix und 20% des in der BWA ausgewiesenen monatlichen Gewinns. Sollte der Gewinn sehr hoch sein, was ich Ihnen wünsche, dann muss nach oben hin eine Begrenzung erfolgen, damit durch diese Vereinbarung keine verdeckte Gewinnausschüttung, aufgrund eines nicht branchenüblichen, zu hohen Gehaltes verursacht wird.

zum Mietvertrag
Sie äußern sehr vorsichtig: "Falls der Vermieter mit einer GmbH einverstanden wäre..." Unterschiedliche Rechtsformen sind im Geschäftsleben völlig normal und es geht hier nicht darum, ob der Vermieter sich etwas anderes wünscht. Er kann den Vertrag mit der GmbH schliessen oder hat die Freiheit sich einen anderen Mieter zu suchen, Sie dürfen ihm gar keine Alternative zur Diskussion stellen. Sie können Ihm bestenfalls eine begrenzte Bürgschaft anbieten, in der Sie sich verbürgen, im Insolvenzfall der GmbH für 2 Monatsmieten zu haften, mehr würde ich auf gar keinen Fall anbieten. Was ist denn, wenn Sie scheitern und er keinen Nachmieter findet... dann zahlen Sie bis zum Ende des Mietvertrages... er braucht sich gar keine Mühe zu geben einen Nachmieter zu finden, sondern er wird Sie bis aufs Hemd ausziehen.

zum Leasing
Die Leasinggesellschaft wird in diesem Falle eine angemessene Anzahlung erwarten, je nach Leasinggesellschaft sind dies zwischen 10 und 20% der Finanzierungssumme. Auch hier muss aber klargestellt werden, dass die GmbH den Vertrag schließt und nicht Sie als Gewerbetreibender.

MfG
MGB-Consulting

ChristianHF1979
Beiträge: 4
Registriert: 31.08.2011, 09:11

Re: Welche Rechtsform bei Fitnessstudioneugründung?

Beitrag von ChristianHF1979 » 02.09.2011, 08:21

Hallo,

entschuldigen Sie, dass ich erst so spät schreibe und vielen Dank für die wieder informative und ausführliche Antwort.

Zum Mietvertrag in Bezug auf die Arbeitsagentur: Gut zu wissen, dass sie den Mietvertrag nicht von mir verlangen kann. Hatte zwar nachgelesen und nirgends gefunden, dass ich soetwas mit einreichen muss, aber sicher war ich mir nicht. Worum es ihr geht, ist mir allerdings schon klar. Auch wenn mein Vorhaben tragfähig und machbar ist, heisst das noch lange nicht, dass es in absehbarer Zeit was wird. Eine passende Immobilie zwischen 1000 und 1500 Quadratmeter zu finden und sich dort dann auch mit dem Vermieter einig zu werden, ist sicherlich schwieriger als ein kleines Büro anzumieten. Wenn ich ihr einen Mietvertrag vorlege, weiß sie, dass ich eine Immobilie habe und dementsprechend sofort starten kann, es also einen Sinn hat, dass mir der Gründungszuschuss gezahlt wird. Wenn ich ihr allerdings nur sage, dass wir alles ausgehandelt haben und die Immobilie praktisch sicher ist, hat sie keinen Beleg darüber. Wenn sie mir jetzt den Gründungszuschuss gewährt und es klappt doch nicht mit der Immobilie und ich finde auch in den nächsten Monaten keine passende Immobilie zahlt mir das Amt den Gründungszuschuss ohne "Sinn". Das sieht sie natürlich als verschwendetes Geld an was ich auch verstehen kann. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass der Kostenplan bei jeder Immobilie anders aussehen würde. Je nach Lage muss unterschiedlich viel Werbung geschaltet werden, Quadratmeterpreise sind unterschiedlich, ebenso die Heizkosten je nach Dämmung, Anzahl der Fenster, etc. etc. Dementsprechend ist mein Buisnessplan auch nicht allgemeingültig und an eine bestimmte Immobilie geknüpft. Dies fliest sicherlich auch mit rein.
Von daher ist von meiner Seite schon Verständnis für die Wünsche der Sachbearbeiterin da jedoch bin ich froh von Ihnen zu hören, dass sie dies nicht von mir verlangen kann weil es für mich einiges vereinfacht.

Zum Gehalt: Danke, sehr guter Vorschlag.

Zum Mietvertrag in Bezug auf den Vermieter und der Rechtsform: Mit der Aussage: "falls der Vermieter mit einer GmbH einverstanden wäre" wollte ich nicht ausdrücken, dass ich mich falls er nicht einverstanden wäre von ihm davon überzeugen lassen würde in einer anderen Rechtsform zu gründen, es ging mir nur um die Darstellung was für mich noch möglich wäre wenn der Vermieter zwar den Mietvertrag mit der GmbH machen würde aber das Leasing nicht bei einer GmbH durchgehen würde, es war also mehr als Einleitung für den Punkt Leasing/Alternative KFW Kredit gedacht.
Danke auf jeden Fall für die Tips bezüglich der Insolvenzfallregelung.

VG

Christian

mgb-consulting

Re: Welche Rechtsform bei Fitnessstudioneugründung?

Beitrag von mgb-consulting » 02.09.2011, 11:03

Hallo ...

es ist schon richtig, dass die Arbeitsagentur verhindern muss, dass der Gründungszuschuss an Gründer ausbezahlt wird, die nicht ernsthaft gründen möchten und den Gründungszuschuss als eine Art Verlängerung des Arbeitslosengeldes verstehen.

Aber... man muss die Kirche auch im Dorf lassen und darf hier nicht übertreiben und in einen Kontrollwahn ausbrechen. Planungen von Gründern, die den Zuschuss nur "mitnehmen" möchten, sind im Normalfall recht einfach gestrickt und sehen auch keine Kreditaufnahme vor, so etwas erkennt ein guter Sachbearbeiter.

Würde ich allerdings eine Planung bewerten müssen, bei der vor Sicherstellung der Finanzierung bereits ein Vertrag geschlossen worden wäre, dann würde ich im Umkehrschluss die kaufmännische Eignung in Frage stellen "müssen" und würde den Gründungszuschuss aus diesem Grunde versagen.

Denn... was wäre denn, wenn der Gründungszuschuss aus irgendeinem Grunde versagt werden würde?

Dann würde Ihnen die Arbeitsagentur sagen: "Pech gehabt... aber wir wollten ja nur ihr Bestes!"

Der Arbeitsagentur ist es völlig egal, ob Sie zukünftig für einen Vertrag in Anspruch genommen werden, dessen Erfüllung nur dann möglich gewesen wäre, wenn der Gründungszuschuss bewilligt worden wäre.

Träte ein solcher Fall ein, dann können Sie nur noch hoffen, dass der bei der Bank beantragte Kreditrahmen soviel Spielraum hat, dass der Ausfall des Gründungszuschusses hiermit noch abgefangen werden kann.

Die Bank hätte in jedem Falle aber einen roten Faden im Engagement und würde die Versagung des Gründungszuschusses und den voreilig abgeschlossenen Mietvertrag als kaufmännisches Fehlverhalten interpretieren und nun noch sorgsamer auf die ordentliche Geschäftsführung und Einhaltung des Kreditrahmens achten.

Es gibt Situationen, da muss man der Arbeitsagentur ganz gehörig auf die Finger hauen, wenn sie versucht, in die kaufmännischen Belange von Unternehmen eingreifen zu wollen, ohne die Verantwortung für die sich hieraus für den Gründer ergebenden Konsequenzen zu übernehmen.

Da Ihre Arbeitsagentur allerding scheinbar geraderzu um den Schwarzen Peter bettelt, würde ich ihr diesen auch zuspielen. Wie wäre denn eine Präambel in einem Mietvertrag, dass der Mietvertrag nur dann zustande kommt, wenn Gründungszuschuss und Finanzierung gesichert sind z.B. durch folgende Formulierung:

Unter der Voraussetzung, dass Bankkredit und Gründungszuschuss genehmigt werden, schliessen die Parteien folgenden Mietvertrag...

MfG
MGB-Consulting

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Beitrag von MagicWandSaf » 09.09.2018, 08:04

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