Welche Rechtsform für Berater?

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gina-maus
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Welche Rechtsform für Berater?

Beitrag von gina-maus » 23.02.2009, 17:44

Hallo zusammen!

Ich plane mich (erst mal nebenberuflich) als Unternehmensberater für den Berich Informationssicherheit selbständig zu machen.
Welche Rechtsform ist hier anzuraten? Wäre freiberuflich auch eine Alternative?
Da ein Unternehmensberater (leider - zum Glück :? je nach Sichtweise) keine Umsetzungsgarantie gibt, sollten Haftungsansprüche kein Thema sein oder übersehe ich hier ein großes Thema?

Vielen Dank für Eure Hilfe!
Viele Grüße
gina

Gehring
Beiträge: 27
Registriert: 10.01.2009, 13:42

Re: Welche Rechtsform für Berater?

Beitrag von Gehring » 24.02.2009, 16:17

Hallo,

wenn Sie alleine arbeiten, spricht im Grunde nichts dagegen, als Einzelunternehmerin aufzutreten. Ob das Finanzamt Ihnen den Status der Freiberuflichkeit zubilligt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Aus Ihren Angaben ist zur Einschätzung gewerblich/freiberuflich jedoch nichts zu entnehmen. Haftungsansprüche können sich auch aus einer (nachgewiesenen) Falschberatung ergeben, wenn der Beratene infolge der Umsetzung eines Beratungsergebnisses einen Vermögensschaden erleidet. Möglicherweise kann in Ihrer beruflichen Situation eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung empfehenswert sein. In Ihrer Situation ist es sicher hilfreich, Rechtsrat zu suchen.

Freundliche Grüße
Peter Gehring

www.gruender-kompetenz.de

gina-maus
Beiträge: 2
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Re: Welche Rechtsform für Berater?

Beitrag von gina-maus » 24.02.2009, 17:00

Hallo Herr Gehring,

vielen Dank für die Antwort.
Das mit der Form als Einzelunternehmerin ist sicherlich ein guter Start.

Können Sie mir einen guten Rechtsberater bzw. eine Organisation empfehlen, die mich hier beraten kann? Gibt es für Existenzgründer hier spezielle Anlaufstellen?

Herzlichen Dank für Ihre Informationen!
Viele Grüße
Regina

C.Ahr
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Wohnort: Müchen

Re: Welche Rechtsform für Berater?

Beitrag von C.Ahr » 10.04.2009, 11:32

Hallo Regina,

vermutlich bin ich mit meiner Antwort etwas spät, aber ich selbst habe mich aus dem Studium heraus im Bereich der Beratung selbstständig gemacht. Wir haben die Rechtsform der UG gewählt, und es soweit nicht bereut, wobei wir bis zum Jahresende die umfirmierung in eine GmbH anstreben. Eine Kapitalgesellschaft bedeutet Sicherheit und genießt ein hohes Ansehen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch einige bürokratische Hürden, die man aber durchaus gut meistern kann.
An dieser Stelle erlaube ich mir den Hinweis, dass wir als einer der Ersten UGs selbst keine Informationen gefunden haben, und daher ein Buch geschrieben haben. Der "Gründungsratgeber - von Gründern für Grüner" wird Ende Mai erhältlich sein.

Beste Grüße aus München,
Christoph Ahr

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