Drittschuldnererklärung, Lohnpfändung

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Peter01
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Drittschuldnererklärung, Lohnpfändung

Beitrag von Peter01 » 25.03.2016, 14:39

Hallo liebe Förderland-Community!

Im Mai 2015 habe ich einen Mitarbeiter beschäftigt, der nach ca. 1,5 Monaten Tätigkeit in meinem Unternehmen gekündigt hat, wobei wichtig zu wissen ist, dass er sein erzieltes Gehalt vollständig ausgezahlt bekommen hat. Wenige Monate später erhielt ich von einem Amtsgericht ein Anschreiben in dem steht, dass gegen meinen ehemaligen Mitarbeiter eine Lohnpfändung besteht. Mein Mitarbeiter hat mir nicht mitgeteilt, dass er eine Lohnpfändung hat.
Muss ich das Geld an den Gläubiger zahlen? Macht es Sinn eine Drittschuldnererklärung zu machen? Oder soll ich mir juristischen Rat von einem Fachmann holen?

Ich danke euch für jeden konstruktiven Kommentar.

LG,
Peter

riese
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Re: Drittschuldnererklärung, Lohnpfändung

Beitrag von riese » 13.05.2016, 10:19

Hallo Peter,

Du gibst eine Drittschuldnererklärung ab, auf der Du angibst, dass der Mitarbeiter bei Eingang der Pfändung bereits ausgeschieden war. Als Beweis fügst Du einen Ausdruck der DEÜV-30-Mitteilung bei.

Gruß
Rainer

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