Kleingewerbe vs. "private" Verpachtung - Umsatzobergrenze

Steuerfragen und steuerliche Aspekte. Was will das Finanzamt? Alles über Buchführung, Steuerberater und Steuererklärung.
Antworten
Fragenix
Beiträge: 1
Registriert: 01.04.2018, 10:48

Kleingewerbe vs. "private" Verpachtung - Umsatzobergrenze

Beitrag von Fragenix » 01.04.2018, 11:10

Guten Tag liebe Forengemeinde,

ich sitze gerade vor meiner Steuer für das Jahr 2017 und habe folgende Frage - hoffe ihr könnt mir diese kurz beantworten.

Ich selbst habe ein Kleingewerbe angemeldet und befinde mich für das Geschäftsjahr 2017 knapp unter der vorgegebenen Umsatzgrenze i.H.v. 8750€ (habe mitten im Jahr angemeldet, daher der Betrag). Soweit, so gut.

Ich besitze seit Jahren etwas Land (Weinberge) welche ich verpachte und bisher auch nur in der Einkommenssteuererklärung angegeben habe.

Meine Frage nun:

a, Fällt diese Verpachtung nun in meine Umsatzgrenze und ich liege dann eigentlich umsatztechnisch leicht über meinem Soll? Falls ja, gibt es eine Möglichkeit, dass richtig zu erklären ohne auf die Kleingewerberegelung verzichten zu müssen? Denn ich bin ja absichtlich mit dem Umsatz darunter geblieben - nur hatte ich die paar Euro Pacht vergessen zu berücksichtigen.... :?

oder

b,
Die Pacht (sind ca. +/- 500,-) ist davon weiterhin unabhängig, da das Kleingewerbe auf eine ganz andere Schiene angemeldet ist (Gebrauchtwarenverkauf) und die Weinberge damit eigentlich gar nichts zu tun haben.

Ich tendiere ja zu b, nicht nur weil mir das gelegen kommen würde, sondern weil es einfach sinniger ist.

Wollte aber auf Nummer sicher gehen.

Sollte es ein "c" geben - gerne ebenfalls um Info

Danke euch für eure Zeit und eine kurze Rückinfo.

Beste Grüße
Fragenix

BWL kompakt - die Assistenz als Wirtschaftsprofii
Antworten

Zurück zu „Steuern, Finanzamt, Buchhaltung“