Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

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mariamarry
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Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von mariamarry » 10.05.2010, 22:22

Hallo,

mache mir schon seit Tagen Gedanken zu folgendem Thema, und wäre dankbar für Wissen diesbezüglich:

Eine GmbH hat am Jahresende 10000 € Einnahmen.
Die GmbH hat ein Darlehen aufgenommen und die Kreditrate beträgt 40000 €.
Die Zinsen für diese Rate betragen (frei erfunden) 8000 €.

Und jetzt ist die Frage:
Zinsen darf man als Betriebsausgaben abziehen, wäre dann der Gewinn 2000 € ? (Dieser müsste noch versteuert werden.)
Oder darf man auch die Kreditrate von den Einnahmen abziehen, dann hätte man einen Verlust von -30000 € ?

AchmedibnYussuf
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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von AchmedibnYussuf » 11.05.2010, 09:05

Nein, die Tilgungsraten schmälern den Gewinn nicht. Der Gewinn betrüge also 8000 Euro.

mariamarry
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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von mariamarry » 11.05.2010, 10:02

AchmedibnYussuf hat geschrieben:Nein, die Tilgungsraten schmälern den Gewinn nicht. Der Gewinn betrüge also 8000 Euro.
Sie meinten, Einnahmen - Zinsen = 2000 € oder :wink: ?

Das hatte ich im Internet gefunden irgendwie Konz Steuer irgendwas

3.4. Sofort abzugsfähige Betriebsausgaben
Es ist zu unterscheiden, ob es sich um sofort abzugsfähige Betriebsausgaben handelt oder nicht. Zu den sofort abzugsfähigen Betriebsausgaben zählen insbesondere alle laufenden Betriebsausgaben wie z.B. Erwerb von Umlaufvermögen, Löhne, Zinsen, Miete, Versicherungsbeiträge, betriebliche Steuern, Raumkosten, abzugsfähige Vorsteuern, gezahlte USt an das FA usw. Bei diesen Betriebsausgaben entscheidet sich der Zeitpunkt des Abzugs nach dem Abflussprinzip.
3.5. Nicht oder nicht voll abziehbare Betriebsausgaben
Betriebsausgaben, bei denen das Abflussprinzip keine Anwendung findet, sondern Ausnahmevorschriften gelten, sind z.B.:
· Ausgaben für den Erwerb des abnutzbaren und nicht abnutzbaren Anlagevermögens (» Wirtschaftsgüter, abnutzbare, » Anlagevermögen, » Abschreibung),
· Verlust und
· Einlage von Wirtschaftsgütern (» Einlage).


Und das Darlehen wurde aufgenommen, um Anlagevermögen (Büroräume) anzuschaffen.
Ich weiss aber nicht, ob das abnutzbar oder nicht abnutzbar ist :( .

Wenn man die Miete abziehen darf, warum nicht dann die Rate für Büroräume, wo man keine Miete zahlt ? Versteht jemand mein Problem damit ?

AchmedibnYussuf
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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von AchmedibnYussuf » 11.05.2010, 11:54

Sie meinten, Einnahmen - Zinsen = 2000 € oder :wink: ?
Ja, klar. Da hab ichs glatt in der Zusammenfassung durcheinander gebracht.

Und das Darlehen wurde aufgenommen, um Anlagevermögen (Büroräume) anzuschaffen.
Ich weiss aber nicht, ob das abnutzbar oder nicht abnutzbar ist :( .
Büroräume sind abnutzbar. Als Faustregel ist eigentlich alles Abnutzbar, was man mit bloßer Gewalt kaputtkriegen kann. Also insbesondere materielle Güter mit Ausnahme von Grundstücken.
Wenn man die Miete abziehen darf, warum nicht dann die Rate für Büroräume, wo man keine Miete zahlt ? Versteht jemand mein Problem damit ?
Ja, verstehe ich.
Wenn du die Büroräume gekauft hast, werden sie über ihre Nutzungsdauer (bei Google nach AFA-Tabelle suchen und der Tabelle die Nutzungsdauer entnehmen) abgeschrieben.
D.h. die Anschaffungskosten der Büroräume werden auf die Nutzungsdauer verteilt, nach der Rechnung Anschaffungskosten/Nutzungsdauer=Abschreibung (lineare Methode).
Die Abschreibung wirkt jährlich gewinnmindernd.

Konstantin
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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von Konstantin » 11.05.2010, 20:52

HAllo,
ist Dein Problem jetzt gelöst?Du musst unterscheiden zwischen dem Abfluss des Geldes und dem was Du daraus machen kannst. Wenn Du eine GmbH betreibst, unterliegst Du nach Handelsrecht den Vorschriften der Buchhaltung.Wenn Deine GmbH keinen Umsatz von € 500.000.- erreicht, kannst Du aber auf die Buchhaltung verzichten.(BilMoG, seit 01.01.2010)Dessen ungeachtet hast Du, da die GmbH die Räume kaufte, Betriebsvermögen.Das schreibst Du auf die sog. Nutzunsdauer ab, lies § 7 Abs. 4 und 5 EStG.(Wenn Du es gekauft hast und Deiner Allein-GmbH vermietest, hast Du wohl auch Betriebsvermögen, kannst Du nach den gleichen Vorschriften abschreiben.(es gibt da eine Feinheit, heißt Betriebsaufspaltung, sprengt aber den Ansatz des Forums)Die Miete ziehst Du als Ausgabe ab.Die Zinsen der Finanzierung ziehst Du als Vermieter als Betriebsausgabe ab.Die Abschreibung ziehst Du als Vermieter als BA ab.Was aber nicht geht ist den Kaufpreis als solchen abzuziehen, sonst hättest Du ja konsequenterweise den Kreditbetrag als Einnahme.
Bei der Gewerbesteuer, und die GmbH ist nicht befreit, musst Du aber die Zinsen wieder zurechnen, also in Deinem Beispiel, Gewinn GewSt wieder 10.000.-, GewSt Rückstellung einstellen, außerbilanziell zurechnen, von dem GmbH Gewinn 2.000.- KörperschaftsteuerRST bilden, zurechnen außerhalb der Bilanz.Wenn Du es fürs Studium brauchst, kauf im NWB Verlag(gut und günstig) geeignete Literatur, wenn Du eine GmbH hast, such einen StB auf.Gruß aus München, Konstantin

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von AchmedibnYussuf » 12.05.2010, 09:49

Wenn Deine GmbH keinen Umsatz von € 500.000.- erreicht, kannst Du aber auf die Buchhaltung verzichten.(BilMoG, seit 01.01.2010)
Kannst du mir dazu den entsprechenden Paragraphen nennen?
Ich habe die HGB-Synopse mit den BilMog-Änderungen von $238-289 auf meinem Rechner, aber die Suche nach 500000 oder 500.000 ergibt keinen Treffer.

riese
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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von riese » 12.05.2010, 14:05

Hallo,

eine Einnahme-Überschuss-Rechnung statt einer vollständigen Buchhaltung darf nur ein Einzelunternehmer machen und keine Gesellschaft.

Wer aber eine EÜR macht, muss bei seiner Steuererklärung aber auch die Anlage EÜR einreichen - und die zu erstellen halte ich für einen Laien für schwieriger als eine Bilanz zu erstellen. Die Programme dafür sind sowieso die gleichen.

Gruß
Rainer

maltamasche
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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von maltamasche » 13.05.2010, 05:57

Konstantin hat geschrieben:HAllo,
ist Dein Problem jetzt gelöst?Du musst unterscheiden zwischen dem Abfluss des Geldes und dem was Du daraus machen kannst. Wenn Du eine GmbH betreibst, unterliegst Du nach Handelsrecht den Vorschriften der Buchhaltung.Wenn Deine GmbH keinen Umsatz von € 500.000.- erreicht, kannst Du aber auf die Buchhaltung verzichten.(BilMoG, seit 01.01.2010)
Ich glaube, dass Du dich hier wohl auf die Änderung des HGB nach BilMog beziehst, die aber nur auf Einzelkaufleute Anwendung findet und nicht auf eine GmbH! Siehe Bundesgesetzblatt gleich am Anfang.

www.bmj.bund.de/files/-/3691/bil ... zblatt.pdf

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von maltamasche » 13.05.2010, 06:07

Warum Mieten / Leasing:

Der Grund warum Unternehmen oft Leasing oder Miete in Anspruch nehmen liegt genau darin, dass Sie bei der Anschaffung die Kosten nicht vollständig abschreiben könnnen. Nehmen wir einmal an, dass man eine Immobilie aus Barvermögen der Gesellschaft erwirbt. Nur der Abschreibungbetrag wäre gewinnmindernd. Wenn ich also 100.000 Euro bezahlt habe und nur 5000 abschreiben kann, so habe ich immer noch 95.000 Euro zu versteuern. Da ich aber defacto 100.000 Euro ausgegeben habe, fehlt mir im Prinzip das Geld um die Steuern zu bezahlen bzw. ich muss halt sehr viel Geld aufwenden. Einmal den Kaufpreis und dann auch noch die Steuern.

Eine Finanzierung ist im Gegensatz zum Leasing wie eine Baranschaffung zu behandeln. D.h. die Aufwendungen für die Finanzierung sind nur für die Zinsen abschreibunsgfähig. Nicht jedoch der Kapitaldienst, da hier die Abschreibung wie bei einer Baranschaffung behandelt wird.

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von AchmedibnYussuf » 13.05.2010, 06:32

@Maltamasche: Deinem ersten Beitrag kann ich zustimmen, bei dem zweiten ist es kritischer.
Je nach Leasinggegenstand, Vertragsdauer und Optionen nach Vertragsende kann das geleaste Wirtschaftsgut auch schon mal auf der Aktivseite der Bilanz auftauchen und wirkt dann nicht mehr gewinnmindernd. Da muss man aufpassen, Leasing ist nicht gleich Leasing.

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von maltamasche » 13.05.2010, 06:47

AchmedibnYussuf hat geschrieben:@Maltamasche: Deinem ersten Beitrag kann ich zustimmen, bei dem zweiten ist es kritischer.
Je nach Leasinggegenstand, Vertragsdauer und Optionen nach Vertragsende kann das geleaste Wirtschaftsgut auch schon mal auf der Aktivseite der Bilanz auftauchen und wirkt dann nicht mehr gewinnmindernd. Da muss man aufpassen, Leasing ist nicht gleich Leasing.
Es gibt immer irgendwelche Ausnahmen und Sonderfälle. Aber wir können doch davon ausgehen, dass im "Regelfall" das Leasing eine bestimmte Funktion erfüllt.

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von maltamasche » 13.05.2010, 06:48

AchmedibnYussuf hat geschrieben:Je nach Leasinggegenstand, Vertragsdauer und Optionen nach Vertragsende kann das geleaste Wirtschaftsgut auch schon mal auf der Aktivseite der Bilanz auftauchen und wirkt dann nicht mehr gewinnmindernd. Da muss man aufpassen, Leasing ist nicht gleich Leasing.
Hättest Du da vielleicht mal ein Beispiel um das zu veranschaulichen? Danke.

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von AchmedibnYussuf » 13.05.2010, 07:38

Grade nicht zur Hand, eine schlechte Übersicht über die Regelungen bezüglich Leasings findest du hier: http://www.gml-leasing.de/Legal_Stuff/M ... erlass.cfm

Falls jemand weiß, wo es eine tabellarische Übersicht im Internet gibt, immer her damit.

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von maltamasche » 13.05.2010, 12:19

AchmedibnYussuf hat geschrieben:Grade nicht zur Hand, eine schlechte Übersicht über die Regelungen bezüglich Leasings findest du hier: www.gml-leasing.de/Legal_Stuff/M ... erlass.cfm

Falls jemand weiß, wo es eine tabellarische Übersicht im Internet gibt, immer her damit.
Hab ich leider auch nichts besseres, aber so wie ich diese Ausführungen lese ist das schon sehr speziell. aber vielen Dank.

mariamarry
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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von mariamarry » 13.05.2010, 12:39

Vielen Dank an alle, die versucht haben meine Frage zu beantworten.

Das Gesamtproblem ist um 4 Dimensionen komplizierter, ich versuche die Dinge vereinfacht darzustellen.

Interessant, diese Geschichte mit der Betriebsaufspaltung. :wink:

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von maltamasche » 13.05.2010, 13:00

Dann kann ich nur sagen, ein Stündchen Beratung beim Fachberater für Steuerrecht ist doch in der Regel gut angelegt ;)

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von mariamarry » 13.05.2010, 14:33

Ganz schön heftig mit der Besteuerung einer einfachen simplen GmbH.
Ich habe mir folgendes Beispiel ausgerechnet (ich hoffe, dass ich richtig gerechnet habe):

Eine GmbH hat Einnahmen in Höhe von 10000 €, für KSt, SolZ und GewSt gehen 30% drauf. Bleiben 7000 € als ausschüttbarer Betrag übrig. Wenn nun die GmbH (die GmbH hat einfacherhalber 10 Jahre lang konstant diesselben Einnahmen), das Recht hat (ist es so, dass sie das darf ?) einfach 5 Jahre lang keinen Gewinn an die Gesellschafter ausschüttet, könnte sie etwas Vermögen anhäufen. Das angehäufte, weil thesaurierte Vermögen, würde jedes Jahr wieder besteuert werden ???
Im 6. Jahr würde die GmbH sich entscheiden, den Gewinn nach Steuern in Höhe von 7000 € auszuschütten. Der steuerpflichtige Gewinn bei den 2 Gesellschaftern, wäre dann 7000 €. Darauf die AbgeltungsST, SolZ und die ESt(wurde hier mit 0 berechnet), ergeben als ausschüttbaren Nettobetrag auf Gesellschafterebene 5153,75 €. Genau 4846,25 € sind für Steuern förmlich weggeschmolzen.
Die Gesellschafter müssten dann noch ihre persönliche ESt davon abziehen. Wobei der geschäftsführende Gesellschafter anscheinend noch eine Wahloption hat. Ich kann jetzt verstehen, warum es Doppeldecker-KapGs gibt.

@maltamasche:
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe: Die GmbH müsste dann Geld für den Tilgungsanteil der Darlehensrate UND für Steuern des Immobilienvermögens aufbringen ? Und wenn das Immobilienvermögen wie Barvermögen behandelt wird, auch jedes Jahr wieder KSt, SolZ und GewSt. Oha, das ist heftig. Wenn das so stimmt, würde das der GmbH das Genick brechen.

Wie wäre das bei einer Personengesellschaft ? Soweit ich weiss, ist eine GmbH und Co KG eine Personengesellschaft ?

Zum STberater muss ich sowieso, aber eine KnockoutGmbH brauche ich nicht zu erfragen... :wink:
Der soll ja schliesslich konstruktive Ideen bringen und mich nicht gleich aus der Bahn werfen. 8)

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von maltamasche » 13.05.2010, 14:44

mariamarry hat geschrieben: @maltamasche:
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe: Die GmbH müsste dann Geld für den Tilgungsanteil der Darlehensrate UND für Steuern des Immobilienvermögens aufbringen ? Und wenn das Immobilienvermögen wie Barvermögen behandelt wird, auch jedes Jahr wieder KSt, SolZ und GewSt. Oha, das ist heftig. Wenn das so stimmt, würde das der GmbH das Genick brechen.
Ich habe nicht gesagt, dass Immobilienvermögen wie Barvermögen behandelt wird. Ich habe lediglich gesagt, dass die Abschreibung bei einer finanzierten Anschaffung wie einer Barzahlung erfolgt.

Der Steuerberater wird Dich nicht aus der bahn werfen sondern Dir detailliert die Tatsachen darlegen, sodass Du in der Lage bist die richtigen Entscheidungen zu treffen.

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von mariamarry » 15.05.2010, 09:33

Hallo,

die Afa beträgt ca. 3%.

Sind Sie eine Frau ? Das würde mich brennend interessieren.

Wird eine Barzahlung zu den Einnahmen hinzuaddiert, oder wo liegt da das Problem ?

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Re: Gewinn oder Verlustberechnung bei einer GmbH ?

Beitrag von maltamasche » 15.05.2010, 10:48

mariamarry hat geschrieben:Hallo,

die Afa beträgt ca. 3%.

Sind Sie eine Frau ? Das würde mich brennend interessieren.

Wird eine Barzahlung zu den Einnahmen hinzuaddiert, oder wo liegt da das Problem ?
Also ich bin keine Frau. Ich hab aber eine :)

wenn die AFA 3% beträgt dann dauert halt die Abschreibung länger. Hatte den Prozentsatz nur als Beispiel verwendet-.
Ich wollte nur vereinfacht erklären, wie das normalerweise funktioniert.
Aber wie wir sehen gibt es auch beim Leasing Ausnahmen, wie bei jeder Regel.

Barzahlung - was ich verrsucht habe zu erklären ist, dass für die Abschreibung der angeschafften Sache es unerheblich ist ob Sie bar bezahlt oder finanziert wurde. Die Finanzierung ist ja nur ein Instrument welches es einem ermöglicht die Sache sofort bar zu bezahlen. Bar ist im übertragenen Sinne gemeint, also auch Überweisung etc.. Es wird also gemäß AFA Tabelle abgeschrieben für die Sache und die Zinskosten der Finanzierung sind Betriebskosten.

Hingegen beim Leasing - im Normalfall - sind die monatlichen Raten Betriebsausgaben und es erfolgt keine weitere Abschreibung beim Leasingnehmer.

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