(Web-)Anwendung vermieten - wie haftungssicher Starten?

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Doc[k]ER
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(Web-)Anwendung vermieten - wie haftungssicher Starten?

Beitrag von Doc[k]ER » 06.04.2019, 10:32

Hallo :) ,

als AN, in Teilzeit, überlege ich mich im Bereich Dienstleistung - ab kommendem Jahr - nebenberuflich selbständig zu machen.
Ich würde in keiner Konkurrenz zu meinem jetzigen AG stehen und denke, dass mein AG nichts dagegen haben wird, da diese nebenberufliche Tätigkeit meine jetzige/n Arbeitszeit(en) nicht beeinträchtigen wird.

Im Vorfeld habe ich mir natürlich schon meine Gedanken gemacht. :wink:
Die Tätigkeit würde ich von Zuhause aus, ohne weitere Mitarbeiter, ausüben.
Somit werde ich ein virtuelles Büro inkl. Telefonservice, Briefannahme und Geschäftsadresse mieten.

Was mich allerdings zum Überlegen bringt ist die Firmierung. :? Dahingehend kenne ich mich schon etwas aus, nur weiß ich nicht "genau" wie ich am Besten "abgesichert" starte.

Ich möchte eine Dienstleistung anbieten bei der ich eine Anwendung auf einem Server zur Verfügung stelle, welche gemietet werden kann.
Problematisch sehe ich es aber, wenn der Server (Ausfallsicherheit vom Hoster zu 99% gewährleistet; wie fast überall) ausfallen und die Anwendung von meinen Kunden für mehrere Stunden oder auch mal 1 Tag nicht erreichbar wäre.
Könnte ja sein, dass der Server (trotz meiner Überwachung) an einem Tag, an dem ich hauptberuflich arbeite, ausfällt, dann kann ich erst am Abend reagieren...
Während des Ausfalls können meine Kunden, für ihre Kunden, in dieser Zeit nichts machen; bei gesetzten Terminen/Terminfristen (meiner Kunden mit ihren Kunden) möchte ich dann auch in keinster Weise auch nur ansatzweise - mit meinem privaten Vermögen - haftbar gemacht werden.

Mit AGB werde ich keien Haftung ausschließen können.

Nun könnte ich als Einzelunternehmen starten, wobei ich dann auch mit meinem Privatvermögen bürgen müsste.
Als UG (haftungsbeschränkt) wäre mein Privatvermögen abgesichert.
Allerdings weiß ich ja nicht wie gut die Dienstleistung am Ende wirklich angenommen wird und ob ich das Gewerbe nach 1-2 Jahren (Kosten entstehen ja monatlich durch Server, virtuelles Büro etc.) nicht doch wieder aufgebe, da der Umsatz fehlt.
Bei einer Auflösung der UG muss ich, wenn ich es recht in Erinnerung - gelesen zu - haben, "nur" mit ein paar hundert Euro rechnen und nicht wie normal mit ein paar tausend.
Das soll aber hier garnicht das Thema sein/werden!

Auch soll es hier garnicht um den Inhalt meiner Dienstleistung gehen.

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